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Stefanie Hertel kann auf fremdenfeindliche Fans verzichten

KLEINE ZEITUNG-Logo KLEINE ZEITUNG 18.07.2019 Kleine Zeitung

Die 39-Jährige, die im Vorjahr rechtsextreme Ausschreitungen kritisiert hat, findet den "Tunnelblick" vieler Menschen "traurig".

Stefanie Hertel, hier mit Arnulf Prasch, wehrt sich gegen fremdenfeindliche Fans / Bild: (c) ORF (Peter Krivograd) © Stefanie Hertel, hier mit Arnulf Prasch, wehrt sich gegen fremdenfeindliche Fans / Bild: (c) ORF (Pe... Stefanie Hertel, hier mit Arnulf Prasch, wehrt sich gegen fremdenfeindliche Fans / Bild: (c) ORF (Peter Krivograd)

Die Volksmusikerin Stefanie Hertel hat sich von fremdenfeindlichen Fans ihrer Musik distanziert. "Auf jemanden, der sich davon angegriffen fühlt, dass man rechtsextreme Ausschreitungen kritisiert, kann ich als Fan verzichten", sagte Hertel der Wochenzeitung "Die Zeit" laut Vorabmeldung vom Mittwoch.

Die 39-Jährige hatte im vorigen Jahr die teils rechtsextremen Demonstrationen in Chemnitz kritisiert. Die Reaktionen auf ihre Kritik habe sie bewusst ignoriert, meinte Hertel: "Über Facebook gab es möglicherweise irgendwelche Kommentare, aber die lese ich gar nicht mehr".

Wenn sich ihr gegenüber jemand ausländerfeindlich äußere, dann ignoriere sie das nicht, sondern frage: "Was haste denn schon mit Ausländern erlebt?" Die Antworten seien meist ausweichend. "Ich find's traurig, dass viele Menschen da so eine festgefahrene Meinung haben, so einen Tunnelblick", sagte die Sängerin.

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