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Endlich: "Ant-Man and the Wasp" fürs Heimkino

vor 3 Tagen fs

Der Ant-Man heißt im eigentlichen Leben Scott Lang (Paul Rudd). © Foto: Walt Disney Der Ant-Man heißt im eigentlichen Leben Scott Lang (Paul Rudd). Scott Lang (Paul Rudd) sitzt zuhause in seinem Bau und langweilt sich. Er verbüßt seinen Hausarrest, den der ehemalige Kleinganove wegen Unterstützung von Captain America am Leipziger Flughafen (zu sehen in „Civil War“) aufgebrummt bekommen hat. Lediglich die Besuche seiner Tochter sind ein Lichtblick. Bis Hank Pym (Michael Douglas), der Erfinder der Schrumpftechnologie, und seine Tochter Hope van Dyne (Evangeline Lily) alias The Wasp aus dem Untergrund auftauchen. Beide sind zwar richtig sauer auf Scott, weil er den Ant-Man-Anzug geklaut hat, aber nun brauchen sie seine Hilfe. Die verloren geglaubte Ehefrau und Mutter Janet van Dyne (Michelle Pfeiffer) hat sich aus dem subatomaren Raum gemeldet, und das ausgerechnet in einem von Scotts Träumen. Mit seiner Hilfe wollen die beiden ein Quantenportal bauen, um eine Rettungsmission zu starten. Soweit, so abgefahren. Allerdings möchte die Staatsmacht die flüchtigen Wissenschaftler festnehmen, Gangster die Technologie stehlen, eine geheimnisvolle Erscheinung namens „Ghost“ (Hannah John-Kamen) die Quantenenergie von Janet abzapfen und das FBI Scott Lang beim Brechen des Hausarrests erwischen. Eine wilde Jagd durch San Francisco beginnt…

Die „Ant-man“-Filme sind die bodenständigsten der Marvel-Blockbuster. Klingt angesichts von Quantenebene und Schrumpftechnologie sonderbar, aber die sind nur Mittel zum Zweck. Denn den Kern von „Ant-Man“ machen die Figuren aus. Scott Lang ist kein Milliardär oder Superwissenschaftler. Er will nicht mal Superheld sein. Aber manchmal muss man einfach überlebensgroße Sachen machen, selbst wenn man der normalste Normalo im Marvel-Universum ist. Paul Rudd verkörpert auch im zweiten Teil diese Normalität mit einer Warmherzigkeit, die ihresgleichen in Marvel-Filmen sucht. Dass endlich Evangeline Lily ihre Rolle als „The Wasp“ ebenbürtig und Titelheldin spielen darf, tut der Geschichte gut. Und die Granden Douglas und Pfeiffer – eine Augenweide. Die besten Gags bekommt allerdings wieder Michael Peña als Luis mit seinen Kumpels.

Ant-Man and The Wasp © Marvel / Disney Ant-Man and The Wasp Der zweite Film muss sich nicht mehr lange mit Vorgeschichte aufhalten, sondern zieht alle Register an Action und Spezialeffekten. Verfolgungsjagden mit Matchbox-Autos, Kampfszenen mit nahtlosen Schrumpf- und Vergrößerungsvorgängen und einen Riesen-Ant-Man, der in der Bucht von San Francisco planscht – alles ist erstaunlich plausibel und elegant in die Story integriert. Regisseur Peyton Reed hat ganze Arbeit geleistet.

Die getestete Blu-ray war dementsprechend schön anzuschauen. Bild und Ton sind exzellent von der Leinwand übertragen. Als Extras gibt es gute zwanzig Minuten Featurettes. Diese Mini-Dokus gewähren spannende Einblicke in die Konzeption der Figuren, portraitieren die Schauspieler und sind so schnell vorbei, dass man sich noch viel mehr davon wünscht. Zwei geschnittene, aber nicht wirklich wichtige Szenen verlängern den Filmspass um einige Minuten. Ein kurzes Video mit Pannen vom Dreh gibt’s auch noch. Und Regisseur Reed kommentiert den ganzen Film auf Audiotrack.

Marvel, mehr „Ant-Man“ und „The Wasp“, bitte.

„Ant-Man and The Wasp“ ist erhältlich auf DVD, Blu-ray, 3d-Blu-ray, 4k UHD und als digitaler Stream und Download.

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