Durch Nutzung dieses Dienstes und der damit zusammenhängenden Inhalte stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu.
Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

"Rocky"- und "Karate Kid"-Regisseur John G. Avildsen ist tot

Filmstarts-Logo Filmstarts 17.06.2017 Maren Koetsier
"Rocky"- und "Karate Kid"-Regisseur Avildsen ist tot © Chartoff-Winkler Productions / Columbia Pictures Corporation "Rocky"- und "Karate Kid"-Regisseur Avildsen ist tot

Verlierer-Typen und Außenseiter wurden in seinen Filmen zu Gewinnern: Mit diesem Rezept feierte

John G. Avildsen Erfolge – nicht nur bei Kritikern, sondern auch beim Publikum. „Rocky“, für den er mit einem Regie-Oscar ausgezeichnet wurde, und „Karate Kid“ kamen so gut an, dass sie mehrere Fortsetzungen nach sich zogen. Nun ist der prämierte Regisseur am 16. Juni 2017 im Alter von 81 Jahren verstorben, wie u. a. Variety unter Berufung auf dessen Agenten berichtete.

Der 1935 in Oak Park (Illinois, USA) geborene Avildsen begann seine Karriere im Filmgeschäft als Kameramann und Produktionsassistent in den 1960er Jahren. Sein erster eigener Film war die Kurzfilm-Dokumentation „Light Sound Diffused“ (1965). Zu seinen frühen Regiewerken zählen der Thriller „Joe“ (1970) mit Peter Boyle und Susan Sarandon oder das Drama „Rettet den Tiger!“, für welches Hauptdarsteller Jack Lemmon mit einem Oscar als bester Schauspieler ausgezeichnet wurde.

1976 folgte „Rocky“ mit Sylvester Stallone – für den er nicht nur den Oscar gewann, sondern auch den Regiepreis der Director’s Guild Award, bei er eine Zeitlang Vorstandsmitglied war. Der Boxerfilm ist unbestreitbar einer seiner größten Erfolge, dabei hatte Avildsen zunächst kein großes Interesse an dem Stoff, doch die Charakterstudie im Drehbuch von Stallone überzeugte ihn – wie Variety 2006 in einem Interview von dem Filmemacher erfahren hat. Dass die direkte Fortsetzung nicht gemacht hat, sei dem Bericht zufolge einer seiner größten Fehler gewesen. Für „Rocky V“ (1990) kehrte er schließlich zu dem Franchise zurück.

Sylvester Stallone erinnerte mit einem „Rocky“-Setbild an den Regisseur, der „sicher bald Hits im Himmel inszeniert“.

Auch die 80er Jahre waren für den Amerikaner geprägt durch Erfolge: 1982 erhielt er eine für seine Kurzfilm-Dokumentation „Traveling Hopefully“ eine Oscar-Nominierung. 1984 kam ein weiterer großer Hit zu seiner Filmografie: „Karate Kid“ mit Ralph Macchio und Pat Morita. Noch im gleichen Jahrzehnt folgten zwei Sequels, die Avildsen selbst inszenierte.

Laut IMDB war John G. Avildsen für den Regieposten von „Nate & Al“, der sich bereits in der Vorproduktion befindet und 2018 erscheinen sollte. Wer sich nun um die Road-Trip-Komödie kümmert, bleibt abzuwarten.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Filmstarts

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon