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Nach Alkohol-Entzug: Willi Herren verlässt die Suchtklinik

Hamburger Morgenpost-Logo Hamburger Morgenpost 11.01.2019 Bernd Peters
Willi Herren und seine Jasmin beim Weg aus der Klinik. Sie halten Händchen. © C. Yunck Willi Herren und seine Jasmin beim Weg aus der Klinik. Sie halten Händchen.

Er ist zurück im Leben! Willi Herren hat die Suchtklinik in Köln verlassen.

Seine Frau Jasmin holte ihn ab, sie fuhren gemeinsam nach Hause. Warum verlässt er die Klinik schon, nach rund fünf Wochen Aufenthalt?

Der Entzug hinterließ Spuren bei Willi Herren

Wir trafen ihn vor Ort, als er sie verließ. Willi kam sehr gelöst aus der Klinik, hatte ein Lachen auf dem Gesicht. „Er hat sich wohl vorher noch von allen anderen Patienten, die er dort kennenlernte, verabschiedet“, berichtet ein Augenzeuge vor Ort.

1811 wili herren jasmin © imago/Future Image 1811 wili herren jasmin

Vorher hatte er angekündigt, bis zu einem halben Jahr bleiben zu wollen. „Ich bin froh, jetzt nach Hause zu kommen“, erklärte er EXPRESS. Ein längeres Interview will er vorerst nicht geben. „Ich will jetzt nur erstmal nach Hause."

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Der Entzug hinterließ aber Spuren. „Das war sehr heftig“, sagte er uns schon in der Woche vor Weihnachten, als wir ihn in der Klinik erreichten. „An manchen Tagen habe ich an mir gezweifelt, aber ich habe durchgehalten.“

13122018_WilliHerrenKlinik_01 © Martina Goyert 13122018_WilliHerrenKlinik_01

Willi und die Entzüge. Nach seinem Absturz in St. Anton (hier mehr dazu nachlesen), bei dem er gegen seine Jasmin handgreiflich geworden sein soll, ließ er sich selbst in der Kölner Klinik einliefern, wurde dort von den Ärzten dort streng abgeschottet. „Ich will kein Monster und kein Frauenschläger sein“, sagte der Mallorca-Sänger uns damals. „Aber der Alkohol macht mich dazu, das weiß ich jetzt.“

Willi Herren hatte 3,5 Promille

Kein Wunder, bei der Menge. „Ich hatte 3,5 Promille intus“, gibt Willi zu. Seine Erinnerung an die Nacht sei deshalb nur noch schemenhaft. „Das war eine Rangelei, und ich wusste nicht mehr, was ich tat. Es tut mir auch leid, so möchte ich nicht sein. Wenn ich Alkohol getrunken habe, weiß ich manchmal nicht mehr, was ich tue. Wenn ich Alkohol trinke, werde ich zum Monster. Das muss aufhören.“

Hoffen wir, dass dafür fünf Wochen Klinik-Aufenthalt genügen.

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