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15 Tote bei Dammbruch in Sibirien

In Sibirien sind bei einem Dammbruch mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Weitere sechs Personen gelten als vermisst. Bereits in der Nacht zum Samstag war der Staudamm am Fluss Sejba in Shchetinkino in der Region Krasnojarsk aus noch ungeklärter Ursache gebrochen und hatte einen ganzen Ort überschwemmt. Die Menschen in einer Arbeitersiedlung wurden im Schlaf von den Wassermassen überrascht und konnten sich nicht rechtzeitig retten. Oleg Matulenko vom Notfalldienst in Krasnojarsk: "Eine Notsituation führte zum Einsturz des Damms. Das auf drei bis vier Meter angestaute Wasser schwemmte zwei Mitarbeiter-Wohnheime der Firma 'Sisim' weg." In den beiden Wohngebäuden sollen sich rund 80 Menschen aufgehalten haben. Mehrere wurden lebend, aber teils schwer verletzt gefunden, berichtete die russische Agentur Ria Nowosti. Der Staudamm gehörte zu einer Goldmine. Die Behörden untersuchen jetzt, ob in der Goldmine und beim Damm alle Sicherheitsvorschriften eingehalten wurden. Präsident Wladimir Putin forderte die Behörden auf, den Menschen vor Ort zu hefen und die nahe gelegenen Siedlungen zusätzlich zu schützen. Die Ursache solle so schnell wie möglich gefunden werden, hieß es aus dem Kreml.
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