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Algerien: Tote bei Massenpanik vor einem Rapkonzert

Bei einer Massenpanik vor einem Rapkonzert in Algier sind mindestens fünf Menschen umgekommen. Weitere 20 wurden verletzt. Das Unglück ereignete sich laut Medienberichten an einem der Eingänge des Stadions. Dort trat der Rapper Soolking auf. Augenzeugen zufolge seien die Besucherströme nicht richtig gelenkt worden. Mehrere Konzertteilnehmer sagten Medien gegenüber, sie hätten nichts von dem Vorfall mitbekommen. Zunächst berichteten weder die amtliche Nachrichtenagentur APS noch das Staatsfernsehen über das Unglück. Der algerische Rapper Soolking lebt in Frankreich. Sein Song "Die Freiheit" wurde in den vergangenen Monaten immer wieder bei regierungskritischen Protesten in Algerien gesungen. Einen "surrealistischen Moment" zeigt ein anderer Tweet: Das Video zeigt die Live-Übertragung des Soolking-Konzerts auf Canal Algérie. Als das Lied "Die Freiheit" mit Bildern der "Hirak El-Shaabi"-Protestbewegung im Hintegrund läuft, wird das Live plötzlich von Werbung unterbrochen. In einem anderen Tweet heißt es: Laut dem Journalisten Akram Kharief wussten die Organisatoren des Konzertes des Rappers #Soolking eine Stunde vor Konzertbeginn, dass es eine Massenpanik mit Toten und Verletzten gegegen hatte. Sie beschlossen, das Konzert nicht abzusagen.

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