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Bayern München zum 7. Mal Meister - nach 5 : 1 gegen Eintracht Frankfurt

Bayern ist Meister - zum insgesamt 29. Mal und zum 7. Mal in Folge. Die Tore am 34. Spieltag der Bundesliga schossen Coman, Alaba, Renato Sanches sowie Ribéry und Robben gegen Eintracht Frankfurt. Die Frankfurter - das ehemalige Team von Bayern-Trainer Niko Kovac - konnten nur ein Tor erzielen. Durch den Münchner Heimerfolg war das 2:0 (1:0) von Verfolger Borussia Dortmund bei Borussia Mönchengladbach wertlos. Die erste Bierdusche verpasste Arjen Robben dem neuen Meistertrainer Niko Kovac. Im gold-silbernen Konfettiregen feierten die Münchner eine große Meisterparty - und emotionale Abschiede. Kapitän Manuel Neuer reichte die Schale gleich nach der Übergabe an die umjubelten Robben, Franck Ribéry und Rafinha weiter. «Es war Wahnsinn. Heute feiern wir alle zusammen und nächste Woche setzen wir noch einen drauf», rief Robben am Stadionmikrofon. Ribéry versagte bei seiner Liebeserklärung an die Fans die Stimme. «Dankeschön für alles. Es war eine tolle Zeit», sagte der ergriffene Franzose und vergoss Tränen. Die Stars jubelten auf dem Rasen mit ihren Familien. «We are the champions» schallte es durch die Arena, in der sich der FC Bayern beim emotionalen Abschied der Torschützen Ribéry und Robben zum siebten Mal am Stück zum deutschen Fußball-Meister krönte. Es war der insgesamt 29. Titelgewinn. Beim 5:1 (1:0)-Torfestival gegen Eintracht Frankfurt standen die souveränen Münchner am Samstag zu jedem Zeitpunkt des Titel-Fernduells mit Borussia Dortmund an der Tabellenspitze. Kovac wurde von den Fans mit Sprechchören gefeiert. «Natürlich berührt das einen», sagte der 47-Jährige. «Das Publikum hat ein gutes Gefühl - dafür möchte ich mich bei allen bedanken.» Kingsley Coman (4. Minute) nahm dem Bundesliga-Finale früh viel Spannung. Auch den Ausgleich durch Sébastien Haller (50.) beantworteten die Münchner prompt. Nach den Treffern von David Alaba (53.), Renato Sanches (58.), einem wunderbaren Sololauf von Ribéry (72.) und dem 99. Liga-Tor von Robben (78.) konnten die Bayern früh mit immer größerer Vorfreude den Feierlichkeiten entgegenblicken. Die Frankfurter retteten sich trotz der hohen Niederlage in die Qualifikation zur Europa League. Den Bayern um den alten und neuen Torschützenkönig Robert Lewandowski (22 Tore) winkt in einer Woche im DFB-Pokalfinale in Berlin gegen Leipzig noch ein Titel. «Ich hoffe, dass wir den Pokal holen können und das Double feiern», sagte Kovac. Emotional wurde es schon vor dem Anpfiff in der Münchner Arena. Die Bayern-Bosse verabschiedeten Ribéry, Robben und Rafinha unter dem lautstarken Jubel der 75 000 Zuschauer. «Servus & Danke» stand auf einem großen Plakat in der Kurve. So ergriffen Robben und Ribéry die besonderen Momente vor der Partie genossen, so unglücklich waren die beiden über ihre Bankrolle zu Beginn des letzten Heimspiels nach einem glorreichen gemeinsamen Jahrzehnt. Die letzte knappe halbe Stunde entschädigte dann in ihrem letzten gemeinsamen Pflichtspiel in der Arena. «Was die beiden hier geleistet haben, war sensationell», sagte Kovac. Dass vor seinem großen Tag als Meistercoach die Spekulationen um seine vorzeitige Demission eine neue Stufe erreicht hatten, wurmte den 47-Jährige: «Ich bin davon überzeugt, dass es weiter geht.» Als zweiter Münchner nach Franz Beckenbauer kürte er sich als Spieler und Trainer mit dem FC Bayern zum Meister. Der erste große Druck fiel im finalen Bundesliga-Schlussakt zeitig von Kovac ab. Die «Robbery»-Nachfolger rückten in den temporeichen Anfangsminuten in den Fokus. Nach Vorarbeit von Lewandowski und Müller traf Coman gegen die desolat postierte Frankfurter Dreierkette. Serge Gnabry erhöhte dann auf 2:0 (26.). Doch mitten in das Vorglühen für die Meisterehrung platzte die Kunde aus den Kölner Videokeller, dass Lewandowski in der Vorbereitung im Abseits gestanden hatte. München hätte längst höher führen müssen. Nach Magerkost-Fußball der Europa-League-Heroen in Hälfte eins, riskierten die Gäste nach der Pause mit der Hereinnahme von Haller mehr. Sie wurden schnell belohnt: Eckball Filip Kostić, Lattentreffer David Abraham - und Haller traf aus kurzer Entfernung zum Ausgleich. Kovac schickte Ribéry und Robben zum Aufwärmen, die Kollegen auf dem Platz schlugen postwendend zurück. Trapp rettete noch gegen Müller, aber Alaba staubte ab. Sanches machte mit seinem ersten Bundesligator alles klar - und sprintete zum Jubel über den ganzen Platz zu Ribéry, Robben und Rafinha. Sensationell beendete Sololäufer Ribéry seine Bayern-Heimzeit mit einem weiteren sehenswerten Tor für die Münchner, Robben machte es ihm wenig später nach. Im Kreise der tanzenden Teamkollegen feierten sie den perfekten Abschied. «Wir sind eine Familie. Mia san Mia», rief Rafinha den Fans zu.

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