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Biarritz: Irans Außenminister Sarif überraschend zu Gesprächen eingetroffen

Der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif ist völlig überraschend beim G7-Gipfel im französischen Biarritz eingetroffen. Das bestätigte der Sprecher des Außenministeriums in Teheran, Abbas Mussawi, auf Twitter. Mit der US-amerikanischen Delegation werde Sarif sich nicht treffen, erklärte Mussawi. Allerdings mit seinem französischen Amtskollegen Jean-Yves Le Drian, bestätigte der Élysée-Palast. Er sei aber nicht als Gast beim eigentlichen G7-Gipfel in Biarritz.: "Sarif ist nicht eingeladen. Er ist nicht beim G7", hieß es am Sonntag am Rande des Spitzentreffens in Frankreich. Die Iran-Krise ist eines der wichtigsten Themen beim G7-Gipfel in Südwestfrankreich. Die USA wollen den Iran mit maximalem politischen und wirtschaftlichen Druck zu einem Kurswechsel in der als aggressiv erachteten Außenpolitik zwingen. Die USA waren vor mehr als einem Jahr einseitig aus dem internationalen Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen und hatten neue Sanktionen eingeführt. Dies hatte die Spannungen in der Region weiter angeheizt - unter anderem mit der Folge, dass der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus als nicht mehr sicher gilt Die EU bemüht sich um die Rettung des Abkommens. Mohammed Dschawad Sarif hatte Euronews-Korrespondentin Anelise Borges anlässlich seines Treffens mit Emmanuel Macron in Paris am Donnerstag ein Interview diesbezüglich gegeben.

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