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Deutschland wirbt um mexikanische Pfleger

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn wirbt erneut im Ausland um Pflegefachkräfte. Auf einer Werbetour in Mexiko sprach er mit Pflegern und Ausbildern. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums gibt es derzeit bis zu 80.000 unbesetzte Pflegestellen in Deutschland. Spahn unterzeichnete eine Vereinbarung mit der mexikanischen Regierung für schneller Visas. Mexikanische Pflegekräfte sollen drei Monate nach einem Antrag in Deutschland sein und drei Monate danach eine Anerkennung als Fachkraft erhalten. Auch sollen unter anderem Sprachkurse und Willkommensprogramme für die mexikanischen Pflegekräfte staatlich unterstützt werden. Eine Zielvorgabe bei der Anzahl der angeworbenen Pfleger gibt es laut Spahn aber nicht. Die Ausbilder sollen das deutsche System kennenlernen und nach ihrer Rückkehr in Mexiko für die Arbeit als Kranken- oder Altenpfleger in Deutschland werben. Hauptsächlich gehe es um Austausch und Kooperation, betonte Spahn. Es sei ihm wichtig, dass beide Länder davon profitieren. Angesichts des Pflegenotstands will die Bundesregierung Fachkräfte aus mehreren Ländern - auch etwa aus dem Kosovo und den Philippinen - nach Deutschland holen. Ausgesucht wurden Spahn zufolge Länder, deren Bevölkerungen relativ jung sind und die über den eigenen Bedarf hinaus Pflegekräfte ausbilden.
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