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Drei Tote bei Protesten in Chile

Bei Unruhen in der chilenischen Hauptstadt Santiago sind in der Nacht zum Sonntag drei Menschen ums Leben gekommen. Präsident Sebastián Piñera machte den Auslöser der Proteste - eine Fahrpreiserhöhung für U-Bahn-Tickets - nach mehreren Brandanschlägen rückgängig. Unter den Todesopfern seien zwei Frauen, die bei einem Feuer in einem Supermarkt starben. Der Supermarkt sei in der Nacht geplündert worden und dann in Brand geraten, berichteten lokale Medien. Die gewaltsamen Proteste hatten nach einer Fahrpreiserhöhung für U-Bahn-Tickets in Santiago begonnen. Die Ticketpreise wurde von 800 auf 830 Pesos angehoben - umgerechnet vier Euro-Cent. Chiles Präsident Sebastián Piñera rief den Ausnahmezustand aus und verhängte eine Ausgangssperre in der chilenischen Hauptstadt. Nach mehreren Brandanschlägen machte Piñera die Fahrpreiserhöhung der U-Bahn am Samstagabend rückgängig. Er habe die Stimme der Bürger gehört, sagte der Präsident während einer Ansprache.
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