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Hunderttausende gehen gegen den Klimawandel auf die Straße

In ganz Europa sind die Menschen gegen den Klimawandel auf die Straße gegangen. Tausende demonstrierten in London, Berlin, Paris und anderen großen Städten. Sie wollen eine Botschaft senden, denn: In New York ist in der nächsten Woche der UN-Klimagipfel mit Staats- und Regierungschefs vor der UN-Vollversammlung geplant. Wütende Polinnen In Polen sagten die jungen Menschen, sie seien wütend. Sie forderten, dass die Regierungen mehr für das Klima und die Umwelt tun müssten. Eine wütende, junge Polin schreit ins Mikrofon: "Die Behörden sagen ständig, sie kümmern sich um das Schicksal der Landwirte und der Kumpel, und um deren Familien, aber das tun sie nicht. Diese beiden Berufe wird die Klimakrise nämlich am härtesten treffen." Und ihre ebenfalls wütende Kameradin meint: "Wir müssen uns ändern. Wir müssen den Politikern zeigen, wie wütend wir jungen Menschen sind. Wir müssen unsere Wut zeigen." Auch Erwachsene sollen freitags demonstrieren Die Jugendbewegung "Fridays for Future" hatte weltweit zu den Demonstrationen aufgerufen. Sie richtete sich erstmals auch an Erwachsene. Manche Arbeitgeber ermöglichten es ihren Angestellten, an den Demos teilzunehmen. Zum globalen Klimastreik wiesen Umweltaktivisten von "Scientists for Future" auf wissenschaftliche Fakten zur Erderhitzung hin. So sei weltweit die Durchschnittstemperatur bereits um ein Grad gestiegen, relativ zum Zeitraum 1850 bis 1900, schrieben die Wissenschaftler auf Twitter. Und die vergangenen vier Jahre seien die wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen. Auch sei es erwiesen, dass der Mensch mit seinen Treibhausgasemissionen nahezu vollständig verantwortlich sei für dieses Temperaturplus. Schon jetzt verursache die Erderwärmung in vielen Regionen Extremwetter wie Hitzewellen, Dürren, Waldbrände und Starkregen.
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