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Iran hält britisches Schiff auf: London will diplomatische Lösung

Die britische Regierung hat in Dringlichkeitssitzungen mögliche Antworten auf die Geschehnisse in der Straße von Hormuz erörtert. Am Freitag war abermals ein Frachtschiff in der Meerenge von iranischen Einsatzkräften an der Weiterfahrt gehindert worden. Der britische Außenminister Jeremy Hunt sprach sich gegen eine militärische, sondern für eine diplomatische Lösung aus. Doch das Problem müsse gelöst werden, so Hunt. Dass die Schiffe in der Golfregion frei fahren könnten, sei sehr wichtig. Sollte diese Möglichkeit eingeschränkt werden, verliere der Iran am meisten, betonte der britische Außenminister. Der iranischen Nachrichtenagentur IRNA zufolge befand sich der unter britischer Flagge fahrende Öltanker Stena Impero außerhalb der zugelassenen Fahrrinne und antwortete nicht auf die Kontaktaufnahme der iranischen Behörden. Das Schiff wurde demzufolge von den Iranischen Revolutionsgarden angehalten. Die Reederei Stena Bulk hingegen betonte, ihr Schiff habe sich in Gänze an die internationalen Schifffahrtsbestimmungen gehalten. Laut einem Bericht der BBC gab es auf dem Frachter keine Verletzten, die 23 Besatzungsmitglieder stammen aus Indien, Russland, Lettland und den Philippinen. Das unter liberianischer Flagge fahrende und einem schottischen Unternehmen gehörende Schiff Mesdar, das ebenfalls vom Iran aufgehalten worden war, konnte seine Fahrt fortsetzen. Man habe wieder Kontakt zur Besatzung aufnehmen können, teilte das Unternehmen mit.

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