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SNCF: Milliardengeschäft für Spanien

Die französischen Gewerkschaften toben. Die Bahn SNCF will 28 neue Intercity-Züge im Nachbarland Spanien bauen lassen, und nicht in Frankreich. Das spanische Unternehmen CAF hatte das güngstigste Gebot bei der Ausschreibung eingereicht. Die Gewerkschaften beschuldigen die Regierung, "doppelzüngig" auf der einen Seite eine starke nationale Bahn zu deklarieren und dann aber Milliardengeschäfte einem anderen Land in den Rachen zu stopfen. Es handle sich um eine politisch motivierte Entscheidung, warf die Gewerkschaft der Regierung vor. Auch die französische Firma Alstom hatte ein Gebot eingereicht. Laut Gewerkschaft fürchten Alstom-Mitarbeiter ohnehin um ihren Job. Am 24. Oktober muss der SNCF-Vorstand noch sein Placet zu dem Spaniengeschäft dazugeben. Die Gewerkschaften wollen an den "gesunden Menschenverstand" der SNCF appellieren. Auch in den sozialen Medien empören sich die Menschen. Präsident Macron schere sich einen Dreck um das eigene Volk, - so etwa der Tenor.

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