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Strafjustiz-Festival: Amanda Knox zurück in Italien

12 Jahre nach einem Aufsehen erregenden Mordfall und vier Jahre nach ihrem endgültigen Freispruch ist die ehemalige amerikanische Austauschstudentin Amanda Knox nach Italien zurückgekehrt. Sie sprach dort am Rande einer Diskussion zum Thema unrechtmäßige Verurteilungen. "Menschenrechte gibt es nicht, denn vor dem Gericht der öffentlichen Meinung ist man kein Mensch. sondern ein Objekt zum Konsumieren" , sagte Knox. Immer wieder wird die 31-Jährige während ihrer Rede von ihren Gefühlen überwältigt. Im November 2007 war Knox damalige Mitbewohnerin, die britische Studentin Meredeth Kercher, ermordert in ihrem Haus in Perugia gefunden worden. Fall bis heute nicht aufgeklärt Die Amerikanerin und ihr italienischer Freund gerieten ins Visier der Ermittler. Unter großem weltweiten Medieninteresse wurde Knox der Prozess gemacht, im Laufe dessen sie zweimal verurteilt und zweimal freigesprochen wurde. Bis heute ist der Fall nicht vollständig aufgeklärt. Ein rechtskräftig verurteilter Mann sitzt wegen Beihilfe zum Mord im Gefängnis. Der Fall wurde zum Gegenstand mehrerer Bücher und Dokumentationen. Knox Auftritt bei dem Strafjustiz-Festival blieb nicht ohne Kritik. Der Anwalt der Familie Kercher bezeichnete die Einladung von Knox zu der Veranstaltung als "unangemessen".
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