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Wahl in Spanien: Santiago Abascal im Porträt

Als Steppenreiter hat er sich in einem Wahlkampfvideo inszeniert - Santiago Abascal von der rechtspopulistischen Partei Vox. Damit spielt er auf die «Reconquista» an, die Vertreibung der Muslime aus Spanien ab dem 13. Jahrhundert. Der Vater von vier Kindern tritt bereits mit 18 Jahren in die konservative Partido Popular ein. Nach Korruptionsvorwürfen gründet er 2014 die rechtspopulistische Vox und wird ihr Vorsitzender. Lange interessiert sich niemand für die Partei. Das ändert sich 2018 grundlegend. Nach einem Erfolg bei den Wahlen in Andalusien gelingt Vox das erste Mal der Einzug in ein Regionalparlament - Abascal macht Vox zur "spanischen Afd". Vor allem Zuwanderung und Kriminalität sind die zentralen Themen der Partei. Zu seinen markigen Forderungen gehört die sofortige Abschiebung von illegalen Migranten und die Bestrafung von Hilfsorganisationen, die Zuwanderung unterstützen. Angela Merkel sei die Politikerin, so Abascal, die in Europa den größten Schaden angerichtet habe. Aber auch die nach Unabhängigkeit strebenden Katalanen und die nach seiner Ansicht "autoritäre" Frauenbewegung Spaniens hat er im Visier. Nach eigenen Angaben trägt der gläubige Katholik stets eine Schusswaffe bei sich, damals zum Schutz vor der ETA, heute zum Schutz seiner Kinder.

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