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Sondermodell auf Dragster-Basis - MV Agusta RVS#1

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 16.06.2017 Uli Baumann
MV Agusta RVS#1: MV Agusta bringt die RVS#1. Sondermodell auf Dragster-Basis - MV Agusta RVS#1

Der italienische Motorradbauer MV Agusta rutsche zuletzt mit Pleite-Meldungen in die Schlagzeilen. Jetzt sollen wieder Produkte in den Fokus rücken, solche wie das Sondermodell MV Agusta RVS#1.

Gestärkt durch Kapital vom Investor Black Ocean Group konzentriert sich der Motorradhersteller MV Agusta wieder auf sein Kerngeschäft – Motorräder. Richten sollen es Sonderserien, die der neuen neue Abteilung für Sonderanfertigungen entspringen. RSV steht dabei für Reparto Veicoli Speciali, also Spezialfahrzeugbau. Das erste Projekt dieser Truppe ist die MV Agusta RVS#1, die jetzt vorgestellt wurde.

Mehr Leistung und weniger Gewicht

Die RVS#1 basiert auf der MV Agusta Brutale 800 Dragster mit einem 140 PS starken Dreizylindermotor. Technisch wurde bis auf ein neues Mapping der Motorsteuerung gegenüber der Basis quasi nichts verändert. Das bringt aber zusammen mit einer neuen Titanauspuffanlage eine Leistungssteigerung auf 150 PS und und 87 Nm – allerdings nicht für die Straße, da nicht zulassungsfähig. Zahlreiche Leichtbauteile reduzieren zudem das Gewicht um rund 8 Kilogramm, so das die RVS#1 trocken nur noch 160 Kilogramm auf die Waage bringt.

An der Optik durfte die Spezialabteilung dagegen kräftig schrauben. Die Front der RVS#1 wird von einem neuen LED-bestückten Rundscheinwerfer dominiert. Der soll über ein intelligentes Lichtsystem verfügen, das je nach Schräglage und Geschwindigkeit verschiedene Lichtelemente zu- und abschaltet und so die Straße optimal ausleuchten soll. Zusätzlich wurden auf der rechten Seite zwei LED-Zusatzscheinwerfer montiert. Das Räderwerk setzt die RVS#1 auf Speichenfelgen vom Spezialisten Kineo mit grobstolligen Pirelli MT 60 RS-Reifen.

Viele neue Designteile

Auf der oberen Gabelbrücke fährt die RVS#1 eine Plakette mit der fortlaufenden Seriennummer spazieren. Die Rückspiegel sitzen auf kurzen Auslegern an den Lenkerenden, ein Quickshifter soll schnelle lastfreie Gangwechsel ermöglichen. Der Tank trägt eine Titan-Applikation und ein spezielles RVS-Design. Für eine schmucke Optik und mehr Schutz sorgen gefräste Crashpads auf den Motorseitendeckeln. Die Bremsanlage setzt auf Wave-Scheiben, die Sitzbank wurde mit einer Wabensteppung veredelt. Dazu zieren die MV Agusta RSV#1 zahlreiche Totenkopf-Motive – unter anderem auf der Sitzbank, dem vorderen Kotflügel und dem Zündschlüssel – sowie rot eloxierte Anbauteile.

Zum Preis der RVS#1 machte MV Agusta noch keine Angaben, auch zur geplanten Auflage nicht. Eine MV Agusta Dragster 800 RR steht mit wenigstens 17.990 Euro in der Preisliste. Die RVS#1 dürfte deutlich darüber liegen. Klar ist hingegen schon, dass es für das Sondermodell ein Racing-Kit geben wird, das unter anderem eine Abdeckplane enthalten wird.

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