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5 Bergdörfer wie aus dem Bilderbuch - Urlaubstipps für Italiens Cinque Terre

Promobil-Logo Promobil 11.05.2018 Steffen Zink
cinque terre: Als Basislager für eine Reise durch Italiens Cinque Terre empfiehlt sich einer der Campingplätze im Hinterland von Deiva Marina etwas nördlich der fünf Orte. © Steffen Zink Als Basislager für eine Reise durch Italiens Cinque Terre empfiehlt sich einer der Campingplätze im Hinterland von Deiva Marina etwas nördlich der fünf Orte.

Cinque Terre, auf Deutsch „Fünf Ortschaften“, bezeichnet einen etwa zwölf Kilometer langen Küstenstreifen der Italienischen Riviera zwischen Punta Mesco und Punta di Montenero. Das Gebiet liegt besonders klimabegünstigt und ist deshalb ein tolles Ziel für Reisemobilisten. promobil zeigt wo man hin muss, was man dort machen muss und wo man dort campen kann.

Darum muss man hin

Im Mittelalter stand „terra“ (Erde) für „Ortschaft“. Daraus leitete sich der Begriff Cinque Terre ab – ein Ensemble von fünf kleinen Orten in einer großen Bucht im äußersten Süden der ligurischen Riviera, etwa 90 Kilometer von Genua entfernt. Die felsige, raue Küste ist von überwältigender Schönheit. Die Hänge fallen bis zu 800 Metern steil zum Meer hinab. In den kleinen Orten schmiegen sich farbige Häuser teils abenteuerlich verschachtelt an den Fels.

Der größte Teil des Gebietes ist autofrei. Nur wenige kurvige, enge Stichstraßen führen zu den Orten. Wanderwege und eine Bahnlinie, die zum Großteil im Fels verläuft, sind die einzigen direkten Verbindungen von Dorf zu Dorf. Bausünden gibt es hier zum Glück keine, die Orte haben sich ihren ursprünglichen Charme bewahrt. Das Gebiet ist heute Nationalpark und wurde 1997 zurecht in die Unesco-Weltkulturerbeliste aufgenommen.

Das muss man gemacht haben

Es hat sich herumgesprochen, dass der zwölf Kilometer lange Weg zwischen den fünf Dörfern zu den schönsten Küstenwanderungen in ganz Europa zählt. Dementsprechend groß ist der Andrang von Wanderfreunden aus aller Welt. Auf dem ersten Abschnitt von Monterosso nach Vernazza wird sogar ein Eintrittsgeld fällig. Teilstücke der Strecke sind aufgrund von Erdrutschen immer wieder gesperrt. Dennoch sollte man sich die Tour keinesfalls entgehen lassen. Hoch über dem Meer winden sich die Pfade durch terrassenförmige Weinberge und Olivenhaine. In subtropischer Vegetation duftet die Maccia.

Die spektakulären Ausblicke von oben auf die winzigen Dörfer und das klare Wasser sind einmalig. Je nach Kondition kann man mit dem Zug, der die Dörfer verbindet, zum Ausgangspunkt zurückfahren oder weitere zwölf Kilometer von Riomaggiore bis Porto Venere wandern. Dieses Teilstück gilt noch als Geheimtipp und man ist eher alleine in der traumhaften Landschaft unterwegs. Zurück geht es ganz bequem mit dem Schiff. So kann man die einmalige Lage der fünf Orte noch einmal vom Wasser aus bewundern.

Dort kann man campen

Als Basislager empfiehlt sich einer der Campingplätze im Hinterland von Deiva Marina etwas nördlich der fünf Orte. Wir haben unser Zelt auf dem eher kleinen, familiären und ruhig in der Natur gelegenen Camping Arenella aufgeschlagen. Zum Platz gehört ein nettes Restaurant mit Brötchenservice. Ein kostenloser Shuttle-Service bringt die Camper bis zum Strand und zur Bahnstation und holt sie dort auch wieder ab (www.campingarenella.it). Ein weiterer empfehlenswerter Platz in Deiva Marina ist Camping Valdeiva (www.valdeiva.de).

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