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Leichtere und neue Grundrisse - Alle Carthago Neuheiten 2019

Promobil-Logo Promobil 13.08.2018 Lisa Geiger, Christian Becker

  • Chic C-Line
  • C-Tourer
  • C-Compactline
  • Chic E-Line und S-Plus
  • Liner-For-Two

Bei Carthago hat sich an den bestehenden Modellen einiges getan. Für 2019 hat der Hersteller aus Aulendorf zahlreiche Detailverbesserungen an seinen Fahrzeugen vorgenommen. Herzstück der Modellpalette ist der Chic C-Line, erhältlich als teilintegriertes und vollintegriertes Wohnmobil. Sowohl das Interieur als auch das Exterieur wurde in allen Grundrissen verändert.

Die XL-Varianten der C-, Eund S-Line trumpfen mit einem neuen, sehr großen Raumbad auf. Die TV-Geräte dürfen ebenfalls wachsen, teilweise auf bis zu 40-Zoll-Bildschirmdiagonale. Carthago hat sich für das Modelljahr 2019 viel vorgenommen und attraktive Detailverbesserungen quer durch alle Baureihen umgesetzt. Die Modelloffensive geht mit moderaten Preiserhöhungen einher, die im Schnitt weniger als ein Prozent betragen sollen. Der Einstieg ins Carthago-Integriertenprogramm liegt bei 78.800 Euro für den C-Compactline I 138 DB – und die Preisliste endet mit 160.750 Euro Grundpreis für das TopModell, den Liner-for-two 53 L auf Basis des Iveco Daily 65 C.

Carthago Chic C-Line

Der Bestseller Chic C-Line bekommt die umfangreichste Frischzellenkur für das Modelljahr 2019. Alle Grundrisse wurden überarbeitet und bieten nun mehr Raum. Beim ersten Blick auf die Fahrzeugfront fällt die Veränderung noch nicht ins Auge. Erst beim Umrunden des Wohnmobils fällt das neue GfK-Heck auf. Als Bus-Optik bezeichnet der Hersteller selbst das neue Hinterteil mit einer dunklen trapezförmigen Fläche, die vom Markenschriftzug geziert wird. Am unteren Teil schließt ein Stoßdämpfer in Diffusor-Optik das Heck ab. Die neuen Rückleuchten in einer angedeuteten C-Form komplettieren den Look. Ebenfalls neu ist das Seitenwand-Design mit einem hervorgehobenen C, welches den Markenschfriftzug einklammert.

Durch das doppelschlagige GfK-Heck wird die Länge des Chic C-Line um 13 Zentimeter verkürzt. Da die Länge der Grundrisse allerdings gleich bleibt, vergrößert sich so der Wohnraum im Inneren.

Carthago Modelle: Nahezu alle Grundrisse werden zum Carthago-Modelljahr 2019 angepackt. Neue Designelemente und spannende Details prägen die Fahrzeuge, die auf dem Caravan-Salon live zu erleben sind. © Ingolf Pompe Nahezu alle Grundrisse werden zum Carthago-Modelljahr 2019 angepackt. Neue Designelemente und spannende Details prägen die Fahrzeuge, die auf dem Caravan-Salon live zu erleben sind.

Steigt man in eines der neuen Modelle ein, fällt die neue Armatur im automobilen Design auf. Armaturentafel, Vorbau und seitliche Verbreiterung gehen ineinander über und bilden eine geschlossene Einheit. Außerdem wirkt die belederte Armatur schick und hochwertiger. Die Verbundenheit zieht sich weiter durchs Fahrzeug. Die Dachschränke oberhalb der Sitzgruppe in den Integrierten gehen fast nahtlos in die Stauschränke unter dem Hubbett über.

Überarbeitet hat Carthago die Auswahl der Stilwelten. Serienmäßg steht „Turin“ und die neue Stilwelt „linea classica“ zur Auswahl. Optional wird das Holzdekor Goldakazie mit bicoloren Dachschrankfronten in Hochglanz-Elfenbein: „linea moderna“. Wer den Chic C-Line in der Variante „superior“ wählt, kann eine weitere Bicolore Möbeloptik wählen.

Auf Wunsch gibt es einen breiteren Durchgang zum Fahrerhaus, indem der Seitensitz verkürzt wird und der Tisch noch weiter verschoben werden kann. Noch mehr Platz verspricht das Modell Chic C-Line I 5.3 QB/SL, das allerdings zunächst dem französischen und britischen Markt angeboten wird. Hier befinden sich zwei längs angeordnete Sitzbänke hinter dem Cockpit. Ausreichend Platz findet sich in dem Grundriss auch im Raumbad und dem Queensbett im Heck.

Allen C-Line-Modellen gemeinsam ist das neue Fahrerhausinterieur. Der Rückfahrmonitor und das Ablagefach auf der Beifahrerseite sind jetzt optisch komplett in das zweifarbig gestaltete Cockpit integriert. Die kunstlederbespannte Front mit der braunen, bogenförmigen Wulst wirkt jetzt wie aus einem Guss und würde selbst manchem Pkw gut zu Gesicht stehen.

Apropos Queensbett: Für Grundrisse mit dieser Bettenanordnung bietet Carthago eine neue und patentierte Fernsehwand. In Fahrstellung hängt der 24-Zoll-Monitor rechts vor dem Waschraum. Für die bessere Sicht von beiden Bettseiten aus kann die TV-Wand entlang eines Schienensystems mit Deckenanschlussbuchsen in die Mitte vor das Queensbett manövriert werden. Die Durchgänge links und rechts verschließen bei Bedarf ebenfalls verschiebbare Raumteiler. Dann wird aus dem Schlafbereich ein ganz privates Kino.

Eine wahre Verwöhn-Oase bieten zwei von drei XL-Varianten des Chic C-Line. Bis auf den I 5.8 XL QB Suite, bekommen die anderen beiden XL-Modelle größere Badezimmer. Gegenüber der separat angeordneten Toilette befindet sich jetzt eine noch größere Dusche sowie ein Designer-Waschtisch. Neben einem Handtuch-Heizkörper und einem raumhohen Kleiderschrank bietet das Raumbad auch eine Warmwasser-Fußbodenheizung, die jederzeit für behagliche Temperaturen sorgt. Wer sich dann doch wieder aus dem Bad heraus wagt, kann auf dem Lounge-Sofa im Wohnbereich entspannen.

Darüberhinaus profitieren alle Chic C-Line vom neuen Alko-Tiefrahmen, der speziell für den Premium-Hersteller gebaut wurde. Dieser spendet ein paar Zentimeter mehr Stauraum im Doppelboden. Außerdem wird es bei einigen Grundrissen einen zusätzlichen Doppelboden-Außenstauraum zwischen Aufbautür und Hinterachse geben.

Integrierte: 11 Grundrisse

Länge: 6,85 bis 8,67 Meter + 4 Superior-Varianten

Teilintegrierte: 3 Grundrisse

Länge: 7,34 bis 7,48 Meter

Carthago C-Tourer

Abgenommen haben die Grundrisse der Carthago-C-Tourer-Baureihe. Dank Leichtbautechnologie bringen sie jetzt 50 bis 60 Kilo weniger auf die Waage. Für die Saison 2019 haben die Entwickler von Carthago einige Details am Fahrzeug überarbeitet, was zu dem neuen und leichteren Gewicht führt. Bei den Modellen unter sieben Metern soll das Gewicht, laut Hersteller, kaum mehr als 2,9 Tonnen betragen. Bei einigen Modellen sogar unter 2,8 Tonnen und das gewogen inklusive Gepäck, Kraftstoff, Frischwasser, Gas und Zubehör (wie etwa eine Kabeltrommel). Hier bliebe also noch eine ordentliche Reserve für Sonderausstattungen.

Alle C-Tourer erhalten das, auf der CMT präsentierte, Facelift. Beim damals vorgestellten Sondermodell konnte man die markanten Querstreben des Kühlergrills schon sehen, die den C-Tourer in Zukunft vom restlichen Carthago-Angebot unterscheiden sollen. Darüberhinaus sollen alle Modelle durch ein hervorgehobenes „C“ auf der weißen Karosserie erkenntlich sein. Die Teilintegrierten C-Tourer kommen allerdings auch weiterhin in Grau. Neben dem Chic C-Line erhalten auch die C-Tourer den neuen Alko-Tiefrahmen für mehr Stauraum.

Mit dem C-Tourer I 141 LE hält ein neues Einzelbetten-Modell Einzug in die Baureihe. Auf einer Länge von 6,36 Metern, kommt neben den Einzelbetten das neue Vario-Bad zum Einsatz. Die Wand inklusive Waschbecken kann hier über die Toilette geschwenkt werden, um so Raum zum Duschen zu schaffen. Des weiteren bietet die Badtür dank Raumteilerfunktion eine praktische Umkleide. Gegenüber des Bads liegt die Küchenzeile mit hochgesetztem Kühlschrank. Den Kleiderschrank findet man wie gewohnt unter dem Fußraum der Betten. Die kompakte Länge fällt innen kaum auf und dazu kommt auch noch eine große, gut nutzbare Heckgarage. Äußerlich ist der C-Compactline kaum von seinem Vorgänger zu unterscheiden. Grundpreis für den C-Tourer I 141 LE: 83.950 Euro.

Carthago C-Compactline

Ähnlich sieht es in der Integrierten-Baureihe C-Compactline aus. Unter dem Motto „Super-Lightweight“ wurden auch bei diesen Modellen bis zu 50 Kilogramm abgespeckt. Der kompakte Grundriss I 141 LE wird vom C-Tourer auch in diese Baureihe übertragen. Ein episches Interieur verspricht die serienmäßige Stilwelt „epic“. Der Grundpreis liegt bei 80.750 Euro für den C-Compactline.

Carthago Chic E-Line und S-Plus

Im Detail hat sich bei den Premiumlinern der Marke auch einiges verändert. So sind die beiden XL Varianten der Baureihen, I 61 XL LE und I 64 XL QB um 30 Zentimeter gewachsen und bieten so mehr Platz für das neue, luxuriöse XL-Badezimmer. Durch mehrere Änderungen gegenüber den Vorgängermodellen hat Carthago einen großen Raum geschaffen, in dem sich zwei Personen bequem aufhalten können. Die Aufteilung des Raumbads ist mit dem der Chic C-Line XL Modelle identisch: Das WC ist mit einer Extratür vom Rest des Sanitärbereichs getrennt. Hinter dem Kloraum befindet sich nun ein Kleiderschrank innerhalb des Raumbades, an dessen unterem Ende eine Einbuchtung für einen bequemen Sitz auf der Toilette sorgt — denn darin können größere Menschen ihre Füße bei der „Sitzung“ parken.

Ebenfalls an Komfort dazugewonnen haben die Modelle Chic E-Line I 49 mit einem 160 Zentimeter breiten Queensbett und E-Line I 50 mit breitem Kleiderschrank und zwei Meter langen Einzelbetten sowie dem I 51 QB mit größerer Dusche und der neuen verschiebbaren TV-Wand.

Auf der linken Fahrzeugseite steht ein großes, schickes Waschbecken bereit und auch die Dusche kann sich sehen lassen. Der Wandbelag in Steinoptik und indirektes LED-Licht peppen das exklusive Bad zusätzlich auf. Der Einsatz in der Duschtasse kann auch während des Duschens an Ort und Stelle bleiben, da er aus wasserfestem Material besteht. Das große Raumbad zieht ebenso in zwei der drei XL-Grundrisse der Chic C-Line ein.

Auch beim S-Plus I 50 gibt es ein zwei Meter langes Einzelbett auf der Fahrerseite sowie einen größeren Kleiderschrank und die Mulitfunktions-TV-Wand. Eine größere Dusche bietet der S-Plus I 52.

Carthago Liner-for-Two 53

Der Liner-for-two 53 wurde erstmals auf der CMT 2018 als Prototyp präsentiert. Carthago hat den Messebesuchern gut zugehört und einige Details für die Serienproduktion verbessert. So gibt es nun eine Erweiterung der Küchenarbeitsfläche auf dem Auszug des Vorratsschranks und zwei neue Seitenfenster im Bereich des vorderen Hubbettes. Ein weiteres Modell, der Liner-for-two 53 L, steht nun zusätzlich bereit, wahlweise auf Fiat Ducato mit Tandemachschassis oder auf dem Iveco Daily 65 C. Er erreicht eine Länge von 8,53 Meter und damit 70 Zentimeter mehr als das Basismodell.

Da der Größenzuwachs komplett der Heckgarage zugeschlagen wird, passt dort jetzt ein Motorroller hinein. Im Innenraum befindet sich hinter der Hecksitzgruppe eine große Ablage mit Glasvitrinen, einem Schrankfach und einem Flaschenauszug. Der übrige Ausbau entspricht dem Liner-for-two 53. Hier wie dort verwöhnt eine elektrisch ausfahrbare Relaxliege beim Fernsehen auf dem großen 40-Zoll-TV.

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