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Cupra Formentor als Plug-in-Hybrid im Test

motor.at-Logo motor.at 13.10.2021 michael.andrusio

Sportliches Äußeres und ein 245 PS starker Antrieb mit Elektrounterstützung. Was kann der Spanier als Plug-in-Hybrid?

© Cupra

Wenn man mit dem Formentor unterwegs ist, sind einem die interessierten Blicke gewiss. Das kann zum einen daran liegen, dass dies für den Betrachter etwas gänzlich Neues/Unbekanntes ist – sowohl was die Marke betrifft als auch das Modell. Oder der Interessierte weiß durchaus, was das ist und bewundert die schönen Formen des Spaniers.

Also, Cupra ist eine relativ junge Submarke von Seat und der Formentor ist das erste eigenständige Modell von Cupra, das nur als Cupra zu haben ist. Vom ersten Eindruck würde man sagen SUV, ja, aber ein sehr sportlich gehaltenes. Jedenfalls macht der Cupra von vorne bis hinten etwas her.

© Michael Andrusio

Wir fahren den Formentor als eHybrid. Das heißt, wir haben hier den Plug-in-Hybrid, der einen 1,5-l-TSI-Benziner mit E-Antrieb kombiniert. Der Antrieb ist ident mit jenem im Golf GTE. Die Systemleistung liegt, wenn ausreichend Strom in der Batterie ist, bei 245 PS. Und dann macht der Cupra seinem sportlichen Äußeren alle Ehre. Wenn kein Strom mehr verfügbar ist, muss der Benziner fürs Vorwärtskommen sorgen – dabei wirkt er mitunter etwas angestrengt, vor allem wenn man sich gerade eine Passstraße hinaufmüht, wird aber nicht unangenehm laut.

Dazu gibt es ein 6-Gang-DSG-Getriebe, die Kraft wird mittels Frontantrieb auf die Straße gebracht (Allrad ist nicht zu haben).

Was fällt sonst auf im Formentor? Zum einen das gut in der Hand liegende Lenkrad, mit dem sich der Spanier exakt dirigieren lässt und zum anderen die tollen Sportsitze, die ausreichend Seitenhalt bieten, aber nicht unkomfortabel werden, wenn man länger im Autos sitzt.

Abstriche muss man in Sachen Kofferraumvolumen machen. Das sportlich geschnittene Heck zum einen und das Plus an Technik zum anderen, reduzieren das Platzangebot. 345 Liter sind nicht viel, vor allem, wenn man zu fünft auf Reisen geht.

© Cupra

Mit dem kleinen Schalter direkt am Lenkrad (den das Cupra-Logo ziert) kann man verschiedene Fahrmodi aufrufen – das ist alles wunderbar. Weniger verständlich ist, dass man einen unübersehbaren Schalter in der Mittelkonsole vorfindet, um das ESP auszuschalten, um aber vom E-Modus in den Hybridmodus zu wechseln, muss man dreimal am Touchscreen herumtippen.

Der Spritverbrauch schwankt – wie bei allen Plug-in-Hybriden – deutlich, abhängig davon wie fleißig man die Ladestation aufsucht. Im Schnitt sind wir den Cupra mit knapp über 5 Liter gefahren, bei einer elektrischen Reichweite von rund 40 Kilometern (Cupra gibt 54 Kilometer an).

Der Formentor kostet als eHybrid ab 46.990 Euro. Und weil die elektrische Reichweite über 50 Kilometer liegt, gibt’s auch Förderung.

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