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Elektro-Dreisitzer zum Teilen - Carsharing mit SVEN

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 09.11.2018 Bernd Conrad
11/2018, SVEN © Share2Drive 11/2018, SVEN

Aachen entwickelt sich zum deutschen Hot Spot für neuer Player in der Elektromobilität. Der E-Transporter StreetScooter stammt ebenso aus der Stadt wie der e.Go Life, der bald nicht nur Flotten von Pflegediensten elektrisch mobilisiert. Als Spin-off der Fachhochschule Aachen ist 2015 das Unternehmen Share2Drive entstanden. Die Entwicklung von Mobilitätskonzepten und Elektrofahrzeugen, die im Rahmen von Carsharing eingesetzt werden, ist der Fokus des Start-ups.

Elektroauto speziell für Carsharing

SVEN (Shared Vehicle Electric Native) ist für share2drive die Antwort auf Verkehrsfragen von morgen, laut Technikchef Michael Pielen der „Einer im urbanen Mobilitätstetris“. SVEN soll also immer passen, Lücken finden und das Verkehrskonzept vervollständigen.

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Daran glaubt auch der Energieversorger NEW mit Sitz in Mönchengladbach. Von dort aus will man mit dem SVEN, der bisher noch nicht in Form eines fahrfertigen Modells gezeigt wurde, ein Carsharing-Angebot sowie eine passende Ladeinfrastruktur für Elektroautos aufbauen. Zuerst in der Region Niederrhein, später möchte man, auch mit einer neuen Software für die Nutzung und Abrechnung, bundesweit expandieren.

„Wir wollen ganzheitliche Lösungen im Bereich E-Mobilität anbieten. Dazu hat uns noch das letzte Puzzlestück, das passende Auto, gefehlt“, sagt NEW-Vorstand Frank Kindervatter. „SVEN ist ein echter Pionier im deutschen Markt für Elektromobilität: Kompakt, agil, einfach zu bedienen und vollständig vernetzt – ein Elektrofahrzeug, das für den Stadtverkehr und Carsharing geradezu ideal ist.“

2021 könnte es frühestens so weit sein. Dann soll SVEN bei noch nicht benannten Partnern in Serie gebaut werden. Zuvor wird auf dem Genfer Salon im März 2019 ein Prototyp vorgestellt. Bei der Präsentationsplattform setzen die am Projekt beteiligten Unternehmen also auf eine klassische Automesse.

SVEN soll 2,50 Meter lang sein und damit das Maß des ersten Smart haben. Im Gegensatz zu diesem soll er drei Sitze haben. Nähere technische Daten, auch zum Elektroantrieb und der geplanten Batterie, werden noch nicht verraten.

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