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Neuer Niro kommt als Hybrid und E-Auto - Kia Niro Kompakt-SUV (2022)

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 25.11.2021 Thomas Harloff, Holger Wittich

Erst 2020 hatte Kia den Niro einer Modellpflege unterzogen. Nun enthüllen die Koreaner auf der Seoul Mobility Show die neue, deutlich moderner gestaltete Generation.

© Kia Corporation

Das Design der zweiten Niro-Generation orientiert sich stark an der 2019 auf der New York Auto Show präsentierten Studie Habaniro – kein Wunder, schließlich trägt das Concept Car den Namen des neuen SUV in der Bezeichnung.

Neuer Grill, neue Haube, neue Scheinwerfer

Natürlich schaffen es deren nach oben öffnenden Flügeltüren nicht in die Serie. Auch die extrem schmalen Scheinwerfer-Schlitze sehen wir nicht am neuen Modell. Trotzdem fallen die vorderen Lichtquellen im Vergleich zum aktuellen Modell kleiner aus. Von der Studie übernimmt das Serienmodell die auffälligen LED-Tagfahrleuchten. Die Fronthaube wirkt breiter und ragt weiter in die vorderen Kotflügel hinein. An der Front der Elektro-Version sticht die zentral positionierte Ladeklappe ins Auge, während das Hybrid-Modell etwas größere Lufteinlässe präsentiert.

Seitlich fallen die etwas längeren hinteren Türen auf. Der kommenden Niro erhält nämlich verkürzte Überhänge und einen vergrößerten Radstand – aktuell liegt er bei 2,70 Meter. Ein optisches Alleinstellungsmerkmal sind die farblich abgesetzten C-Säule à la Audi R8, die wir ebenfalls bereits bei der Habaniro-Studie gesehen haben. Hinzu kommen Kunststoff-Elemente an den Radhäusern und im Bereich der Schweller, die den SUV-Charakter des neuen Niro unterstreichen sollen. Während die Dachlinie in einem üppig bemessenen Spoiler endet, geben die neuen Heckleuchten dem SUV ein etwas coupéhafteres Äußeres. Sie erstrecken sich in Bumerang-Form von der Dachpartie bis unter die Schulterlinie. Wer genau hinschaut, glaubt hier Ähnlichkeiten zu früheren Generationen des Ford Focus zu entdecken.

Mehr Platz im Innenraum des neuen Niro

Der Kia Habaniro verfügte über ein breites, fast die gesamte Fahrzeugbreite einnehmendes Display. In dieses Extrem treibt die Serienversion das Monitor-Spiel nicht. Bei ihr verschmelzen der Instrumenten-Bildschirm und das zentrale UVO-Connect-Telematiksystem zu einer Einheit, die sich bis über die Mittelkonsole zieht. Unter dem Touchscreen befindet sich abgesetzt die Klimaregelung. Über die Bildschirme hinaus erstreckt sich eine Ambiente-Beleuchtung.

Auf der Mittelkonsole haben Kias Interieur-Designer den Start/Stopp-Knopf, den Drehregler für die Getriebe-Fahrstufen sowie einige Tasten für Fahrmodi etc. untergebracht. Innen will Kia vorrangig nachhaltige und/oder recycelte Materialien verwenden, und der vergrößerte Radstand sowie die schlank gestalteten Sitze liefern mehr Platz für die Passagiere. In die Rückseiten der vorderen Kopfstützen sind zudem Kleiderbügel integriert.

Als EV, HEV und PHEV

Wie der aktuelle Niro basiert auch das kommende Modell auf der "J-Eco"-Plattform, auf der auch schon der Hyundai Nexo und der Hyundai Ioniq aufbauen. Das versetzt Kia in die Lage, den Kompakt-SUV sowohl mit reinem Elektro- als auch mit Hybridantrieb auszurüsten. Details nennen die Koreaner zwar nicht; sie bestätigen jedoch, dass es den neuen Niro sowohl als Plug-in- als auch mit selbstladendem Hybridantrieb geben wird. Eine Besonderheit dieser Modellvarianten: Basierend auf Navigationsdaten wechseln die Autos automatisch in den rein elektrischen Fahrmodus, sobald sie innerstädtische Umweltzonen und Wohngebiete erreichen oder in der Nähe von Schulen oder Krankenhäusern unterwegs sind.

Auf der sportlichen Seite käme im Niro dann noch der PHEV-Antrieb aus dem Sorento in Frage. Dieser leistet zusammen mit einem 1,6-Liter-Benziner und einem E-Motor sowie einer 13,8 kWh-Batterie 265 PS.

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