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Sitzprobe im Mercedes CLA-Konkurrent - Hyundai i30 Fastback

auto motor und sport-Logo auto motor und sport 14.07.2017 Andreas Of
Hyundai i30 Fastback (2017): Fastback heißt die dritte Karosserievariante des Hyundai i30. Die kompakte Fließheck-Limousine ist 12 Zentimeter länger als der Fünftürer und 3 Zentimeter flacher. Sitzprobe im Mercedes CLA-Konkurrent - Hyundai i30 Fastback

Nach Fünftürer und Kombi bietet Hyundai den i30 ab Ende 2017 auch als Viertürer mit Coupédach an. Infos und Eindrücke von der Sitzprobe im Fließheck.

Coupés unterscheiden sich schon lange nicht mehr mit der Zahl ihrer Türen von allen anderen Karosserieformen. Hyundai hatte mit dem dreitürigen Veloster fünf Jahre lang ein Beispiel dafür im Programm und hielt damit die aussterbende Gattung kompakter Coupés am Leben. Jetzt sorgt die koreanische Marke gewissermaßen für Ersatz und bringt mit dem i30 Fastback einen Fünftürer mit Coupéheck. Der 4,45 Meter lange Viertürer ist elf Zentimeter länger als der i30 Fünftürer und 13 Zentimeter kürzer als der Kombi.

Nur wenige Blechteile vom Fünftürer

Die zweieinhalb Zentimeter niedrigere Karosserie hat mit dem Fünftürer lediglich Kotflügel und Motorhaube gemeinsam, die vorderen Türen sind bis zur Höhe der Gürtellinie identisch. Der flachere Kühlergrill soll die Breite betonen.

Das Cockpit wiederum ist das gleiche wie in allen i30, was angesichts der soliden Verarbeitung und der einfachen Bedienbarkeit kein Fehler ist. Fahrer und Beifahrer erinnert nur die etwas geringere Kopffreiheit daran, dass sie im Fastback sitzen.

Hinten steigt es sich zwar beschwerlicher ein als in den Fünftürer, doch erstaunlich geschmeidig für einen Kompakten mit flacher Dachlinie. Die geschickte Ausformung des Dachs ändert jedoch nichts daran, dass 1,90 Meter große Personen beengt sitzen und schlecht rausschauen können, weil von der Seite das Dach drückt. Dahinter gibt die große und satt schließende Heckklappe einen tiefen Kofferraum frei, die Ladekante liegt hoch.

Ab Dezember mit drei und vier Zylindern

Wenn der Fastback im Dezember auf den Markt kommt, wird es zwei Motoren geben. Der Basismotor mit einem Liter Hubraum und drei Zylindern leistet 120 PS. Wer mehr will, greift zum Vierzylinder mit 1,4 Liter Hubraum und 140 PS – wahlweise mit Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. Über die Preise ist noch nichts bekannt. Fest steht jedoch schon, dass diverse Assistenzsysteme beim Schilder lesen, Notbremsen, Spur und Abstand halten helfen werden. Die kompakten Coupés sind nicht weg, sie sehen jetzt nur anders aus. Und sie sind praktischer.

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