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Audi macht die Außenspiegel überflüssig

WIRED-Logo WIRED 06.07.2018
© Audi

Beim vollelektrischen SUV e-tron verzichtet der Autohersteller auf die Außenspiegel. Stattdessen sind im Innenraum zwei Displays angebracht, auf denen die von Kameras eingefangene Außenansicht gezeigt wird.

Wo sonst die Außenspiegel angebracht sind, befindet sich beim e-tron eine Kamera. Diese sendet die Außenansicht an das jeweilige Display im Innenbereich weiter. Die beiden 7-Zoll-OLED-Touchdisplays sind nämlich auf der Innenseite der Tür angebracht, oberhalb des Türöffners. Per Touchbedienung kann der Fahrer die Ansicht ändern und so den Bildausschnitt verschieben, das Sichtfeld anpassen und in das Bild herein- oder herauszoomen. Zudem gibt es drei verschiedene Grundeinstellungen für die Außenansicht: für die Autobahn, für das Abbiegen und zum Parken.

Audi stellte den Prototyp des e-tron in Kopenhagen vor. Der Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 95 Kilowattstunden reicht für eine Laufzeit von mindestens 400 Kilometern. Weiterhin unterstützt der e-tron Schnellladesäulen mit bis zu 150 Kilowattstunden Leistung und soll innerhalb von 30 Minuten für die nächste Langstrecken-Etappe bereit sein. Audi bietet einen eigenen Ladedienst, über den e-tron-Kunden zum Marktstart einen vereinfachten Zugang mittels einer Zugangskarte erhalten.

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Auch BMW hat schon Kameras statt Außenspiegel

Der Konkurrent BMW hat schon 2016 auf der CES einen i8 vorgestellt, der statt Außenspiegeln Kameras hatte. Anders als beim Audi setzte BMW dabei aber auf einen großen Rückspiegel in der Mitte der Frontscheibe. Dort konnte der Fahrer die Silhoutte des Autos sehen und eine Rundum-Rückansicht, die sich aus den Bildern der drei Kameras zusammensetzte. Damals hieß es, dass es noch drei Jahre dauern könnte, bis die Technik in einem Serien-BMW zum Einsatz kommt. Das wäre 2019.

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