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ISS plädiert gegen Entlastung der UBS-Spitze

Handelszeitung-Logo Handelszeitung vor 3 Tagen Redaktion Handelszeitung
Sergio Ermotti © KEYSTONE / GEORGIOS KEFALAS Sergio Ermotti

ISS empfiehlt den UBS-Aktionären an der GV die Verweigerung der Entlastung. Zuvor gab es schon Kritik von Glass Lewis und Ethos.

Die Kritik an der UBS-Spitze nimmt zu. Der einflussreiche US-Stimmrechtsberater ISS empfiehlt den Aktionären, der Geschäftsführung und dem Verwaltungsrat der grössten Schweizer Bank die Entlastung zu verweigern.

«Gegen die formelle Entlastung des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung zu stimmen ist vorsorglich gerechtfertigt, da das Unternehmen kürzlich von einem französischen Gericht wegen illegaler Werbung und Geldwäsche der Erträge aus Steuerhinterziehung für schuldig befunden wurde», erklärte ISS in der am Montag verfügbaren Abstimmungsempfehlung für die UBS-Geralversammlung am 2. Mai.

Besorgt über hohe Bussen

Zuvor hatten bereits der zweite grosse amerikanische Stimmrechtsberater Glass Lewis und der Schweizer Aktionärsberater Ethos die UBS-Spitze kritisiert und die Ablehnung beziehungsweise eine Stimmenthaltung bei verschiedenen Tagesordnungspunkten empfohlen.

Die Berater stören sich an der Entlohnung der Manager und sind besorgt wegen der hohen Bussen, die dem Institut drohen - vor allem in dem Rechtsstreit mit Frankreich.

(reuters/gku)

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