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CS-Präsident Rohner fordert gemeinsame Cybersecurity-Anstrengungen – und weitere Wirtschaftsmeldungen

Neue Zürcher Zeitung-Logo Neue Zürcher Zeitung vor 5 Tagen

CS-Präsident Rohner fordert gemeinsame Cybersecurity-Anstrengungen

(awp/sda) Die Computer- und Netzsicherheit ist nach Ansicht von Urs Rohner «das mit Abstand grösste Risiko des Finanz- und Bankensystems». Der VR-Präsident der Grossbank Credit Suisse fordert daher in Sachen Cybersecurity ein konzertiertes Vorgehen staatlicher und privater Akteure. Sollte ein Cyberkrimineller in der Lage sein, in den Kern einer IT-Infrastruktur einzudringen und das Bankensystem für 48 Stunden zu blockieren, kann er «Chaos verursachen», warnte Rohner am Dienstagabend während einer Debatte des Efficiency Clubs in Zürich.

Der Kreis der Cyberkriminellen umfasst laut Rohner aber nicht nur Privatpersonen. Auch staatliche oder halbstaatliche Akteure würden versuchen, in die Computernetze der Banken zu gelangen. «Es gab immer wieder Versuche, in die Systeme einzudringen», erklärte Rohner. «Wir müssen mit erheblichen Mitteln sicherstellen, dass dies nicht passieren kann», betonte der CS-Präsident. Doch selbst wenn alle Vorsichtsmassnahmen getroffen würden, bestehe ein Restrisiko.

«Deshalb brauchen wir die Zusammenarbeit aller Akteure der Branche in der Schweiz. Auch der öffentlichen Akteure und Infrastrukturbetreiber wie der SIX, um sicherzustellen, dass es kein systemisches Problem gibt», erklärte Rohner.

Ford will in Europa bleiben

(dpa) Ford will anders als sein grosser US-Rivale General Motors am Geschäft in Europa festhalten. «Wir haben keine Pläne, Europa zu verlassen», sagte Europa-Chef Stuart Rowley am Rande der Automesse IAA in Frankfurt. «Wir sind seit mehr als 100 Jahren hier und wollen noch viele Jahre bleiben.» General Motors hatte dagegen seine Tochter Opel an den französischen Peugeot- und Citroen-Hersteller PSA abgetreten und sich auf den Heimatmarkt konzentriert. Ford hatte Ende Juni den Abbau von 12 000 Arbeitsplätzen in Europa - rund jeder fünften Stelle - angekündigt. Fünf Werke - drei in Russland und jeweils eins in Frankreich und Grossbritannien - werden geschlossen. Eine Getriebefabrik in der Slowakei wird verkauft. Ford soll danach zum Ende des Jahres 2020 noch 18 Produktionsstandorte in Europa haben. Die Europa-Zentrale des Autobauers befindet sich in Köln.

Ford rechnet damit, dass zum Jahr 2022 rund die Hälfte seiner in Europa verkauften Fahrzeuge Hybrid- oder Elektro-Antriebe haben werde, sagte Rowley. Wie hoch dabei der Anteil reiner Stromer sein könnte, lässt Ford offen. Die Einführung von Ford-Robo-Taxis in Europa sei eher auf lange Sicht zu erwarten. «In nächster Zeit wird das persönliche Fahrzeug weiter unser Hauptgeschäft sein - und es wird uns auch erhalten bleiben.» Der Konzern testet selbstfahrende Autos aktuell unter anderem in Miami und der US-Hauptstadt Washington. Ford ging bei der Roboterwagen-Technologie zudem eine globale Allianz mit Volkswagen ein.

Jürg Haller soll Verwaltungsratspräsident der Bank J. Safra Sarasin werden

med. Die Bank J. Safra Sarasin soll mit Jürg Haller einen neuen Verwaltungsratspräsidenten erhalten. Laut einem Communiqué vom Dienstagabend will der Verwaltungsrat den Manager in der Generalversammlung darüber hinaus als neues Mitglied des Verwaltungsrats der J. Safra Sarasin Holding AG vorschlagen. Damit würde er die Nachfolge von Illan Hayim antreten, der seit 2013 für den Konzern tätig war.

Die Bank J. Safra Sarasin soll einen neuen Verwaltungsratspräsidenten erhalten. (Bild: Arnd Wiegmann / Reuters) © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung AG Die Bank J. Safra Sarasin soll einen neuen Verwaltungsratspräsidenten erhalten. (Bild: Arnd Wiegmann / Reuters)

Jürg Haller, geboren 1957, verfügt laut Mitteilung über eine «umfassende Erfahrung im Bankensektor». Demnach hat der Schweizer an der ZHAW und Harvard Business School studiert. Seine Bankkarriere begann der Manager bei der Raiffeisenbank, arbeitete später unter anderem für J. P. Morgan und war bis Juli 2019 in verschiedenen Kaderfunktionen für die UBS Group tätig.

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