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P3Wirtschaft aktuell

Das regt beim Self-Checkout am meisten auf

20 Minuten-Logo 20 Minuten 11.10.2018

Lange Schlangen, lahme Kunden – beim Self-Checkout im Laden gibt es zahlreiche Ärgernisse. Nun zeigt eine Erhebung der Unia: Auch das Personal leidet.

Die meisten Schweizer lieben es, ihre Einkäufe selber zu scannen: Zwei von drei Konsumenten zahlen mittlerweile amCheckout-Automaten, und jeder Fünfte bezahlt sogar nur noch mit dem Scanner.

Nicht nur gut kommt Self-Checkout allerdings beim Personal an.Eine Erbebung der Unia und der Universität Bern zeigt, dass das Verkaufspersonal wegen der neuen Technologie immer mehr Kontrollaufgaben übernehmen muss und aggressivem Verhalten der Kunden ausgesetzt ist.

20 Minuten hat 10 Gründen zusammengestellt, weshalb sich nicht nur das Verkaufsperonal die alten Kassen zurückwünscht.

1. Sogar hier hats eine Schlange.

Eigentlich sind die Scanning-Automaten da, damit die Kunden die Schlange an der traditionellen Kasse umgehen können. Doch vor allem zu Stosszeiten kann man das vergessen: Dann bildet sich sogar beim Self-Scanning eine Schlange. In vielen Filialen hat es einfach zu wenig Automaten.

2. Der Typ vor mir braucht eine Ewigkeit.

Da hat mans pressant – und landet ausgerechnet hinter einem Kunden, der seine Waren im Schneckentempo scannt und ewig braucht, bis er den Strichcode findet. Und dann kauft er auch noch Alkohol. Siehe Punkt 5.

3. Die Kundin vor mir hat den Wocheneinkauf gemacht.

Fast noch schlimmer: Die Vorgängerin scannt zwar flott, hat aber so viel eingekauft, dass der Prozess eine gefühlte halbe Stunde dauert. Darüber ärgert man sich noch viel mehr als bei der normalen Kasse – und die Hoffnung auf einen schnellen Einkauf ist dahin.

4. Ich finde mein Brötli nicht.

Gewisse Produkte kann man nicht scannen, sondern muss sie händisch anwählen – etwa bei Brot oder Früchten, die pro Stück verkauft werden. Ärgerlich, wenn man dann ewig suchen muss, bis das Bio-Urdinkelbrötli erscheint.

5. Oh nein – ich hab ja Bier gekauft.

Alles ist gescannt und eingepackt, man ist parat für den Heimweg – bis man merkt, dass das Sixpack Bier noch fehlt. Dafür brauchts am Check-out-Automaten die Freigabe durch einen Angestellten – und der istnatürlich nirgends zu sehen.

6. Der Einräumplatz ist so gross wie ein A4-Blatt.

Raumausnützung in Ehren – aber das Plätzchen, auf das man die Einkaufstasche stellen kann, ist einfach zu klein. Effizientes Einpacken sieht anders aus – und das schlägt wiederum auf die Wartezeit des nächsten Kunden. Siehe auch Punkte 2 und 3.

7. Plötzlich ist alles weg.

Ups, man hat vergessen, die Bananen abzuwiegen. Doch nach dem hektischen Sprint zurück zur Früchteabteilung sind die am Check-out hinterlassenen Waren weggeräumt worden – entweder von einem übereifrigen Angestellten, der sich jetzt doch mal blicken hat lassen, oder einem ungeduldigen Mitkunden.

8. Das Ding piept einfach nicht.

Der Strichcode wurde wirklich in allen möglichen Winkeln auf den Scanner gelegt. Doch der erlösende Ton kommt nicht. Offenbar hat das Etikett einen Schaden – und man muss hilflos warten, bis sich ein Angestellter endlich erbarmt, um zu helfen.

9. Finger weg, Kinder!

Zugegeben: Aus Kindersicht macht es Spass, mit dem Automaten zu spielen – der Touchscreen und der Piep sind einfach zu verlockend. Dumm nur, wenn man der Kunde ist, der hinter dem Papi mit den drei Kindern ansteht.

10. Das System zickt.

Man tippt am Touchscreen auf die Bio-Zitrone – ach nein, es ist doch eine konventionelle Zitrone im Körbli. Dummerweise drückt man beim nächsten Versuch die Avocado. Beim dritten Löschen poppt das gefürchtete Fenster auf: «Kontaktieren Sie einen Angestellten.» Und schon wieder beginnt die mühsame Suche nach Hilfe.

Dieser Artikel erschien in seiner ursprünglichen Version erstmals am 17. November 2017. (vb)

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