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Wirtschaft aktuell

Disney erklärt Netflix den «Streaming-Krieg»

20 Minuten-Logo 20 Minuten 13.09.2017
In this Monday, Aug. 7, 2017, photo, The Walt Disney Co. logo appears on a screen above the floor of the New York Stock Exchange. The Walt Disney Co. reports earnings, Tuesday, Aug. 8, 2017. (AP Photo/Richard Drew) © Richard Drew In this Monday, Aug. 7, 2017, photo, The Walt Disney Co. logo appears on a screen above the floor of the New York Stock Exchange. The Walt Disney Co. reports earnings, Tuesday, Aug. 8, 2017. (AP Photo/Richard Drew)

104 Millionen Nutzer weltweit zahlen bereits eine Monatspauschale, um unbeschränkten Zugang zum Streaming-Dienst Netflix zu erhalten. Und ihre Zahl wächst jährlich. Mittlerweile verbringen Netflix-Kunden eine Milliarde Stunden pro Woche mit dem Angebot – verfügbar sind auch Disney-Produktionen wie Star-Wars-, Marvel- und Pixar-Filme.

Ab 2019 will Disney seine Produktionen jedoch selbst vermarkten und ins Streaminggeschäft einsteigen, wie der «Tages-Anzeiger» berichtet. Disney-CEO Bob Iger bestätigte am Dienstag an einer Konferenz entsprechende Gerüchte. Disney-Produktionen sollen demnach in den USA nur noch über die eigene Plattform zur Verfügung stehen.

Netflix reagiert mit Abwerbung erfolgreicher Produzentin

Auf die Ankündigung hat Netflix bereits reagiert: Der Dienst warb eine Disney-Produzentin ab, die etwa Erfolgsserien wie «Grey's Anatomy» entwickelt hatte. Für den US-Fernsehsender CNN ist darum klar, dass der «Streaming-Krieg» begonnen hat.

Neben Disney kämpft auch Apple um Marktanteile im Streaming-Markt. Nächstes Jahr will der Konzern eine Milliarde Dollar in eigene Video-Inhalte investieren. Bisher verfügt Apple nur über einen Musik-Streamingdienst.

7 Milliarden Dollar für Eigenproduktionen

Die Konkurrenz ist für Apple jedoch gross: Neben Netflix ist der Pay-TV-Sender HBO ein Schwergewicht, der besonders mit der Fantasy-Serie «Game of Thrones» Erfolge feiert.

Um seine Vormachtsstellung gegen die Angriffe von Disney und Apple zu verteidigen, setzt Netflix also auf neue Eigenproduktionen. Dafür will der Dienst nächstes Jahr sieben Milliarden Dollar aufwenden. Das Budget für dieses Jahr betrug noch sechs Milliarden Dollar. (pam)



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