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UBS baut weiterhin schleichend Stellen ab

Handelszeitung-Logo Handelszeitung vor 5 Tagen Redaktion Handelszeitung
Ein Gebäude der UBS an der Zürcher Bahnhofstrasse. © Cash.ch Ein Gebäude der UBS an der Zürcher Bahnhofstrasse.

Die UBS hat in den letzten Monaten wieder über 150 Stellen abgebaut. Besonders im Bereich Personal, IT und Marketing.

Die UBS hat in den vergangenen Monaten über 150 Stellen abgebaut, wie «Bloomberg» schreibt. Die Bank hat vor allem Positionen in der Vermögensverwaltung und im Investmentbanking gesagt, sagen Insider gegenüber dem Nachrichtenportal.

Die Mehrheit des Stellenabbaus erfolgte in den genannten Corporate-Centers, darunter Personal, IT oder Marketing. In einer Stellungnahme hiess es von UBS zum Abbau: «Wir verlangsamen die Einstellung von Mitarbeitern, um dem Gegenwind des Marktes entgegenzuwirken.»

Slow-Motion-Kahlschlag

Seitdem Tausende von Arbeitsplätzen seit der Finanzkrise abgebaut wurden, widersetzte sich UBS-Chef Sergio Ermotti den Plänen von Investoren, Massenentlassungen durchzuführen. Stattdessen sollten kleinere Entlassungen, die weniger Aufsehen erregen, erfolgen. Anfang des Jahres versprach Ermotti, 300 Millionen Dollar an Kosten zu sparen, in dem er eine Verlangsamung der Einstellung einführe. 

Dieser schleichende Jobabbau ist nichts Neues: Seit dem Ausbruch der Finanzkrise 2008 strichen die Grossbanken der westlichen Welt insgesamt 802’000 Stellen. Dies hat ebenfalls «Bloomberg» errechnet. Mit einer Reduktion um 25’000 Stellen landete auch die UBS unter den führenden Stellenabbauern des vergangenen Jahrzehnts. 

(tdr)

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