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UBS: Hoch gepokert und doch schuldig gesprochen

Bilanz-Logo Bilanz 20.02.2019 Redaktion Bilanz
Das Logo der Bank UBS leuchtet am Montag, 21. Januar 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza) © KEYSTONE / ENNIO LEANZA Das Logo der Bank UBS leuchtet am Montag, 21. Januar 2019 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Das Urteil gegen die UBS im Steuerprozess ist gefallen: Die Grossbank wurde zu einer Rekordbusse verurteilt.

Im Prozess am Pariser Strafgerichtshof gegen die UBS, in dem es im Kern um den Vorwurf der Beihilfe zur Steuerhinterziehung geht, haben die Richter am Mittwoch ihr Urteil verkündet. Die grösste Schweizer Bank wurde dabei schuldig gesprochen und muss eine Busse von 3,7 Milliarden Euro bezahlen.

Die UBS hatte die Anschuldigungen stets zurückgewiesen und vor Gericht auf Freispruch plädiert. In einer früheren Stellungnahme hatte die Bank festgehalten, dass sie «klare und präzise Argumente» vorgebracht habe und der «Anklage die Grundlage für diesen Fall» fehle. Die Bank hat kurz nach dem Schuldspruch eine Erklärung für «so bald wie möglich gemäss den geltenden Offenlegungspflichten» angekündigt.

Deie UBS-Aktie hat stark auf die ersten News zum Urteil reagiert und büsst zur Berichtszeit kurz vor 14 Uhr 2,0 Prozent ein (SMI +0,5%).

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