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YouTube lässt Apple links liegen – wegen der App-Store-Gebühren

watson.ch-Logo watson.ch 14.02.2020 Daniel Schurter

Die Google-Tochterfirma will bei Abo-Abschlüssen mehr für sich behalten. © Ng Han Guan/keystone-sda.ch Die Google-Tochterfirma will bei Abo-Abschlüssen mehr für sich behalten. Nach Netflix und Spotify verzichtet auch Google auf Apples umstrittenes In-App-Bezahlsystem für iPhone- und iPad-User. Aus Gründen.

YouTube zieht sich aus dem In-App-Bezahlsystem von Apple zurück, wie CNET berichtet. Konkret geht es darum, dass Kunden, die den kostenpflichtigen Abodienst YouTube TV auf iOS-Geräten wie dem iPhone nutzen, ihre Rechnung neu nicht mehr direkt in der App bezahlen können. Sie müssen dies stattdessen über die Website tun.

Damit werde Google (Besitzerin von YouTube) zum neuesten Tech-Giganten, der sich aus dem in iOS-Apps eingebauten Zahlungssystem zurückziehe. Apples Konkurrenz beschwert sich schon länger über zu hohe Gebühren (von bis zu 30 Prozent des Erlöses), zudem wird bemängelt, dass sich Apple so einen massiven Wettbewerbsvorteil verschaffe. So verzichten etwa Netflix und Spotify seit Jahren darauf, den Kunden das Bezahlen über ihre iPhone- und iPad-App anzubieten.

«YouTube TV unterstützt keine In-App-Käufe auf iOS mehr, zitiert CNET eine YouTube-Sprecherin. Diese fügte dann gleich zur Beschwichtigung an: «Apple ist weiterhin ein wichtiger Partner für YouTube, und unsere Nutzer können ihre Lieblingsinhalte weiterhin über iOS-Geräte geniessen.»

Im Allgemeinen erhebt Apple im ersten Jahr eines Abonnements eine Gebühr von 30 Prozent für alle Mitgliedschaften, die über eine iOS-App abgeschlossen werden. Diese Gebühr sinkt nach dem ersten Jahr auf 15 Prozent.

(dsc, via 9to5mac)

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