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Fette Fakten: Das macht uns wirklich dick

Gräfe und Unzer-Logo Gräfe und Unzer 16.02.2017 Dr. med. Detlef Pape

Fette Fakten: Das macht uns wirklich dick © Getty Images Fette Fakten: Das macht uns wirklich dick

Rangierte Übergewicht als gesundheitlicher Risikofaktor noch vor dreißig Jahren eher unter »ferner liefen«, hat es sich heute zur Volkskrankheit ausgewachsen. Mehr als die Hälfte der Deutschen ist zu dick und schafft es nicht, das Normalgewicht bis ins höhere Alter zu halten. Gemäß dem 12. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) veröffentlicht im Januar 2013 haben 67 Prozent der Männer und 53 Prozent der Frauen Übergewicht, wobei 23 Prozent der Männer und 24 Prozent der Frauen adipös, also stark übergewichtig, sind. Damit bringen sieben von zehn Männern und fünf von zehn Frauen zu viel Gewicht auf die Waage. Dabei wünscht sich eigentlich jeder Mensch ein gesundes und glückliches Leben.

Dick durch Stress

Fette Fakten: Das macht uns wirklich dick © Getty Images Fette Fakten: Das macht uns wirklich dick

Viele Männer und Frauen leiden an Dauerstress im Alltag. Bei solcher ständiger Überbelastung herrscht im Körper ein Überschuss an Stresshormonen. Diese sorgen für eine verspannte Muskulatur, das Herz arbeitet auf Hochfrequenz, der Blutdruck bleibt auch im Ruhezustand erhöht. In Kombination mit einer nicht stoffwechselgerechten Ernährung ergibt das einen höchst ungesunden Mix. Denn Fett und Zucker werden unter Stress nur mangelhaft in Energie umgewandelt und stattdessen in den Depots im Bauch oder auf den Hüften verstaut. So ist Erholung laut einer Studie des Psychologischen Instituts der Deutschen Sporthochschule in Köln keineswegs eine Luxusattitüde, sondern ein lebensnotwendiger Ausgleich für Körper und Seele. Werden körperliche und geistige Entspannung insbesondere in Stressphasen nicht ernst genommen, kann es zum Zusammenbruch kommen. Nicht zuletzt schwächt Stress auch das Immunsystem und macht anfälliger für Krankheiten. Erholungszeiten müssen daher genauso gewichtet werden wie andere Termine.

Dick durch Schlafmangel

Fette Fakten: Das macht uns wirklich dick © Getty Images Fette Fakten: Das macht uns wirklich dick

Auf lange Sicht gesehen macht zu wenig Schlaf dick. Besonders für Viel- und Schichtarbeiter sowie Mütter von Babies, kleinen Kindern und spät heimkehrenden Teenagern stellt dies neben den natürlichen hormonellen Alterserscheinungen, die eine Gewichtszunahme begünstigen, ein Problem dar. Das Wachhalten bedingt anhaltend hohe Stresshormone (Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol), die sich sonst in der Nacht ihrem naturgegebenen Tiefpunkt nähern könnten. Es zirkulieren permanent höhere Zucker- und Fettsäurespiegel im Kreislauf. Trotzdem treten mehr Hungergefühle auf.

Fette Fakten: Das macht uns wirklich dick © Getty Images Fette Fakten: Das macht uns wirklich dick

Dick durch Diäten

Konventionelle Diäten sind, was das Abnehmen betrifft, meist der Anfang vom Ende. Denn sie zwingen – energiearm wie sie sind, den Körper sein Notfall-Energiesparprogramm einzuschalten. Wer aber neben der Qualität seiner Nahrungsmittel auch den Rhythmus seines Stoffwechsels im Auge behält und tagsüber aktiv ist, nimmt ab und bleibt dabei energiegeladen.

Dick durch Dauersitzen

Fette Fakten: Das macht uns wirklich dick © Getty Images Fette Fakten: Das macht uns wirklich dick

Verdienten sich die meisten Menschen noch vor hundert Jahren mit körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten ihr Brot, übernehmen heute Maschinen den aktiven Part in der Produktherstellung. Laut der Bewegungsstudie der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2013 sitzt der Durchschnittsdeutsche jeden Tag sieben Stunden, jeder Vierte sogar täglich mehr als neun Stunden. Das ist Gift für unseren Körper, denn gesundheitlich geht es uns nur gut, wenn wir höchstens sechs Stunden tagsüber in dieser passiven Körperhaltung verbringen und ansonsten aktiv sind. Tatsächlich kommt mangelnde körperliche Bewegung als Krankheitsursache gleich nach dem Rauchen. Wer sich zu wenig bewegt, stellt seinen Stoffwechsel ruhig, und es kommen Verschleißprozesse in Gang. Die Muskulatur lässt nach. Damit schwindet der Fettkiller Nummer eins im Körper. Dafür speichert der Organismus die durch die Nahrung aufgenommene Energie in Form von Fett.

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Wie viel Flüssigkeit braucht der Körper?

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