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Fahrrad fahren: Gesund-Booster Fahrrad fahren: 7 Benefits!

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 23.04.2017 Tobias Hatje

Mit Fahrrad fahren kanst du deinen Körper zur absoluten Topform trimmen. 7 Fakten, warum Biken so gesund ist – plus die Trend-Bikes des Jahres 2017!

Gravelbikes, Retroräder, Schlepper oder aus dem 3-D-Drucker: Das ist 2017 Trend!

Es ist wohl eine der  nachhaltigsten und erfolgreichsten Erfindungen der Menschheit: Im Jahr 1817 entwickelte Karl Freiherr von Drais das Laufrad und damit die Ur­form des Fahrrads. Und das Bike ist heute aktueller denn je:

  • Über 70 Millionen Zweiräder gibt es allein in Deutschland laut Berechnungen des Zwei­rad-Industrie-Verbands (ZIV) – davon sollen bereits 2,5 Millionen mit E-Motor unterwegs sein.

Die Extraportion Power schiebt den Bikemarkt auf die Überholspur: Ob beim Mountainbike, Rennrad, beim Trekkingrad, Citybike oder jetzt auch Lastbike – keine Bike­kategorie mehr ohne Modelle mit zusätzlichem Elektro­antrieb. „Die E-Bikes schaffen bereits das, wovon die Auto­industrie bislang träumt“, sagt Gunnar Fehlau (44), Bikemarkt-Experte und Geschäftsführer von Pressedienst-Fahrrad.

  • „Der ZIV geht davon aus, dass bereits mehr als 520 000 E-Bikes pro Jahr verkauft werden. Die Anzahl der verkauften Elektroautos lag im Jahr 2016 bei 25 500, also mengenmäßig bei rund fünf Prozent des Radmarkts.“

Auch Franz Tepe (55), Marketingleiter der Zweirad-Einkaufs-Genossenschaft (ZEG), ist sicher, dass der E-Bike-Boom erst richtig loslegt: „Insbesondere Mountainbikes mit E-Motor finden inzwischen große Akzeptanz. E-Bikes werden aber auch den Radreisemarkt verändern, die E-Bikes zahlen auf die Trends Nachhaltigkeit und Gesundheit ein. “ Der Reiseanbieter ASI aus Innsbruck bietet zum Beispiel in dieser Saison erstmals verschiedene Alpencross-Touren auf den moto­risierten Bikes an.

Fahrrad fahren: schnell unterwegs mit Gravelbikes

Aber nicht nur Räder mit E-Antrieb sind im Trend – auch geschmeidige Rennräder, die Gravelbikes (Gravel = englisch für Kies), machen schnelles Radfahren entspannter. Gravelbikes sind so etwas wie die SUVs (Sport Utility Vehicles) unter den Rennrädern. Das Einsatzge­biet beschreibt Fehlau folgendermaßen: „Es sind Räder, die dort am besten sind, wo as­phal­­tierte Straßen aufhören, aber Mountainbikes noch keinen Spaß machen.“ Merkmale der Schotterstraßen-Räder: Die Sitzposition ist aufrechter, die Dämpfung dank breiterer Reifen besser. Und neuerdings schlucken sogar Federgabeln wie beim Specialized Roubaix Schlaglöcher und nehmen ­grobem Asphalt den Schrecken: Normale Rennräder mit schmalen 23-mm-Slicks verwandeln sich bislang auf solchen Abschnitten zum ­Vi­brationstrainer auf Rädern.

Retroräder sind zurück

Stahl statt Carbon, Rahmenschaltung statt elektronischem Gangwechsel, Riemchen- statt Klickpedale: Das ist der Stoff, den die Vintage-­Jünger der Bikeszene lieben. Kein Wunder, dass passend zum 200. Geburtstag die Fangemeinde der Retro-Pedaleure immer größer wird.

  • Gut erhaltene Rennräder aus den 70er- oder 80er-Jahren von Colnago, Wilier, De Rosa oder Bianchi sind Wertanlagen wie alte Schweizer Uhren.

Und man zeigt und fährt seine alten Schätze auch gern bei Retro-Rennen wie den L'Eroica oder dem Veloclas­sico. Ein sehr kleines, aber stark wachsendes Segment sind derweil Lastenräder mit E-Motor. Ob als Kleintransporter, um die Kiste Bier zu transportieren, als Paketlieferservice oder mit Aufsatz, um die Kids zu chauffieren – in parkplatz­armen Innenstädten eine echte Alternative zum Auto.

Fahrrad fahren © Joscha Kinstner/ Fit for Fun Fahrrad fahren

Benefit 1 des fahrrad fahrens:  Gelenke werden optimal versorgt

Entlastung: Während etwa beim Joggen die Knochen bei jedem Schritt das Zwei- bis Dreifache des eigenen Körpergewichts abfedern müssen, ruht dieses beim Biken zu fast 70 Prozent auf Sattel, Lenker und Pedale.

Nährstoffe: Gesunde Gelenke erkennt man an einem guten Knorpel. Und der wird nur bei zyklischen Bewegungen ohne große Belastungen, etwa dem Treten in die Pedale, optimal mit Nährstoffen versorgt.

Nacken: Auf Trekking oder Cityrädern ist die Sitzposition so aufrecht, dass auch keine Verspannungen im Nackenauftreten. Lediglich bei Fitness-Bikes oder Rennrädern kommt es teils dazu, dass man den Kopf in den Nacken legen muss und es zu Verspannungen kommen kann. Mit der Zeit gewöhnt man sich aber auch an diese Sitzhaltung, wenn man sich langsam - zeitlich  und von der Sitzposition - rantastet. 

  • FIT FOR FUN Tipp Trotz geringer Belastung knirscht es bei Bikern hin und wieder im Knie. Ergonomische Pedalen, spezielle Einlegesohlen oder auch eine genaue Anpassung der Rahmengeometrie im Bikeshop schaffen Abhilfe.

Fahrrad fahren © Daniel Cramer/FIT FOR FUN Fahrrad fahren

Benefit 2:  Fettverbrennung kommt in Tritt

Schlank im Sattel: Lange Touren machen der Fettverbrennung Feuer. Einsteiger fahren im Grundlagenbereich (siehe unten Ruhepuls). So lernen die Muskeln, beim Sport und selbst in Ruhephasen vermehrt auf die Fettreserven zurückzugreifen. Wer gut in Form ist, tritt kräftiger in die Pedale – und steigert zusätzlich den Kalorienverbrauch.

Wegzehrung: Sportgetränke (isotonisch) und Energieriegel liefern auf dem Rad frische Power – enthalten aber auch viele Kalorien in Form von Kohlenhydraten. Wenn du den Fettpölsterchen zu Leibe rücken willst, greife lieber zu Wasser und kalorienarmen Snacks.

  • FIT FOR FUN Tipp Der Weg von der Arbeit nach Hause ist perfekt für ein knackiges Intervalltraining. Immer mal wieder einen Zwischensprint bis zur nächsten Ampel einlegen, dann langsamer radeln, bis sich der Puls wieder beruhigt.

Fahrradzubehör © Daniel Cramer/FIT FOR FUN Fahrradzubehör

Benefit 3: Der Ruhepuls sinkt

Erste Wahl: Der Ruhepuls ist der anschaulichste und für jeden messbare Beleg für die positiven Auswirkungen des Bikens auf Fitness und Gesundheit. Untrainierte haben einen Ruhepuls von ca. 60-70 Schlägen/Minute – Radprofis erreichen Werte unter 40.

  • FIT FOR FUN Tipp Kontrolliere deinen Ruhepuls regelmäßig, etwa alle zwei Wochen. Am besten direkt nach dem Aufwachen noch im Liegen 15 Sekunden die Herzschläge an der Halsschlagader zählen und den Wert mit vier multiplizieren. Noch besser geht es natürlich mit einem Pulsmesser oder Fitness Tracker.

Fahrrad fahren © Daniel Cramer/FIT FOR FUN Fahrrad fahren

Benefit 4:  Mehr Glückshormone

High: Beim Biken kommen im Organismus viele Prozesse in Gang: Unter anderem strömen unzählige Hormone durch den Körper. So wird das Glückshormon Endorphin ausgeschüttet, zudem steigert das Wachstumshormon STH Ihre Leistungsfähigkeit – nicht nur auf dem Fahrrad, sondern auch im Alltag.

Zufrieden: Bewegung fördert das Selbstwertgefühl. Klingt banal, hat aber enorme Auswirkungen auf die Psyche. Wer regelmäßig trainiert und immer wieder den inneren Schweinehund austrickst, hat das Gefühl, was geschafft und erreicht zu haben, und ist darauf stolz – und das vollkommen zu Recht!

  • FIT FOR FUN Tipp Biken ist auch ein Stresskiller! Steigt die Belastung im Job, sorgt Radfahren für den perfekten Ausgleich – und stellt die Balance zwischen den Stresshormonen Adrenalin und Noradrenalin her.

Erlebnisreisen © FitForFun Erlebnisreisen

Benefit 5: Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems

Motor: Mehr Hubraum bringt mehr Power – so lassen sich die Effekte auf das Herz-Kreislauf-System kurz zusammenfassen. Das sogenannte Herzminutenvolumen, also die Menge Blut, die bei Belastungen pro Minute durch die Adern gepumpt wird, steigt von 20-25 auf bis zu 40 Liter.

Fahrrad fahren: Komfortable Gravelbikes: Specialized Roubaix: Im Steuerrohr der Gabel ist das „Future Shock“- System, eine Art Federgabel, integriert. Auch die Sattelstütze puffert harte Asphaltschläge und macht das Rennradfahren zur sanften Tour. Ab 3499 €, www.specialized.com Fahrrad fahren: Gesund-Booster Fahrrad fahren: 7 Benefits!

Spritsparer: Der Herzmuskel wird nicht nur größer und kräftiger, er arbeitet auch ökonomischer, indem er mit gleichem Sauerstoffbedar mehr mehr Blut in die Blutbahn pumpt

  • FIT FOR FUN Tipp Für die optimale Herzfrequenz beim Radtraining gelten folgende Werte. Grundlagenausdauer 1 (GA 1): 60–75 Prozent der maximalen Herzfrequenz, GA 2: 75–80  Prozent Entwicklungsbereich: 80–90 Prozent.

Fahrrad kaufen, Fettkiller Fahrrad © Daniel Cramer/FIT FOR FUN Fahrrad kaufen, Fettkiller Fahrrad

Benefit 6 : Bessere Durchblutung 

Natürliches Doping: Biken verbessert die gesamte Blutzirkulation im Körper. Die Gefäße erweitern sich und werden elastischer. Vor allem aber erhöht sich die Zahl der roten Blutkörperchen – die für den Sauerstofftransport verantwortlich sind.

Entwarnung: Hartnäckig hält sich das Gerücht, exzessives Biken würde bei Männern zu Impotenz führen. Beweise gibt es dafür jedoch nicht. Wer auf Nummer sicher fahren möchte, lässt seine Sitzhöcker vermessen (www.sq-lab.com) und radelt mit einem angepassten Sattel.

  • FIT FOR FUN Tipp Hast du beim Radfahren häufig taube Hände, liegt das meistens an den falschen Griffen – die Finger werden dann nicht richtig durchblutet. Ergonomisch geformte Griffe (www.ergon-bike.com), schaffen Abhilfe. Im optimalen Fall ermöglichen sie verschiedene Griffpositionen.


Benefit 7:  Muskelaufbau

Innere Werte: Radfahren verbessert vor allem die Abläufe innerhalb der Muskeln, die harmonischer und effektiver zusammenarbeiten. Sämtliche Stoffwechselprozesse werden optimiert.

Mehr Muckis: Für einen klassischen Muskelaufbau fahre bei deinen Einheiten häufiger mal mit einem schwereren Gang – dadurch wird das Muskelwachstum angestachelt.


  • FIT FOR FUN Tipp  Die Beine kommen beim Biken besonders schnell in Form. Für einen ausgeglichenen Fitnesszustand ist ein ergänzendes Workout für die Bauch- und Rückenmuskulatur jedoch ratsam.

Auf zur großen Ausfahrt! Ob bei der Tagestour oder einer mehrtägigen Radreise – Wir haben für dich die besten Radtouren.

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