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Kassenpatienten sollen künftig schneller einen Termin beim Arzt bekommen

RP ONLINE-Logo RP ONLINE vor 6 Tagen RP ONLINE

 Blick in ein Sprechzimmer in der Praxis eines Hausarztes. © Monika Skolimowska Blick in ein Sprechzimmer in der Praxis eines Hausarztes.

Berlin. Der Bundesrat hat das sogenannte Terminservice-Gesetz verabschiedet. Künftig sollen gesetzlich Versicherte schneller an einen Arzttermin kommen als bislang.

Gesetzlich Versicherte sollen künftig schneller einen Termin beim Arzt bekommen. Das am Freitag vom Bundesrat gebilligte Terminservice-Gesetz legt fest, dass die Mindestzahl an wöchentlichen Sprechstunden von 20 auf 25 Stunden erhöht wird. Bestimmte Fachärzte sollen zudem fünf Stunden pro Woche anbieten müssen, die Versicherte ohne vorherige Terminvereinbarung in Anspruch nehmen können.

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Wenn ein Hausarzt seinem Patienten einen dringenden Facharzttermin vermittelt, bekommt er dafür künftig einen Zuschuss von mindestens zehn Euro zusätzlich. Der behandelnde Facharzt erhält eine Vergütung außerhalb seines Budgets. Dasselbe gilt für Leistungen, die in den offenen Sprechstundenzeiten erbracht werden. Bei Vermittlung durch eine Terminservicestelle kommen die Mediziner zusätzlich in den Genuss eines nach Wartezeiten gestaffelten Zuschlags.

Die seit 2016 existierenden Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen sollen künftig rund um die Uhr erreichbar sein und zwar im Internet und per Telefon über die Nummer 116117. Mit dem vom Bundestag im März beschlossenen Gesetz sollen sich die oft langen Wartezeiten auf einen Arzttermin verkürzen.


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