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5 Dinge, die Viren das Leben schwer machen

Freundin-LogoFreundin 12.09.2017 BS

Wir verraten, mit welchen Strategien Sie sich gegen Viren & Co. am besten schützen und wie Sie Ihr Immunsystem stärken

So sagen Sie den Viren den Kampf an © iStockphoto So sagen Sie den Viren den Kampf an

1. Feuchte, duftende Luft 

Bremsen Sie Grippe- und Erkältungsviren aus, indem Sie darauf achten, dass zu Hause die Luftfeuchtigkeit nicht unter 50 Prozent sinkt (mit einem Hygrometer kontrollieren, gibt’s übers Internet). Laut einer Studie der Uni Princeton überleben Viren in trockener Luft länger und vermehren sich stärker. "Zudem trocknet Feuchtigkeitsmangel die Schleimhäute in Nase und Hals aus, weshalb Viren leichter in den Körper gelangen", erklärt Dr. Jessica Männel, Ärztin für Allgemeinmedizin und Naturheilkunde aus Düsseldorf. Abhilfe schaffen feuchte Tücher über der Heizung oder Luftbefeuchter (z.B. von Philips). Noch effektiver vertreiben Sie Viren, wenn Sie den Raum mit ätherischen Ölen aromatisieren: Durch das Verdampfen der Düfte sinkt laut einer französischen Studie die Zahl der Erregerarten in 30 Minuten von 210 auf vier. Geben Sie dafür 2 Tropfen Eukalyptus-, 1 Tropfen Pfefferminz- und 2 Tropfen Myrtenöl in eine Duftlampe. "Auch antivirale und antibakterielle Raumsprays können sinnvoll sein", so Dr. Männel (z.B. "Essential E2").

2. Die richtige Fitness 

Ein trainierter Organismus schlägt schnell zurück, wenn ihn Viren angreifen. "Die geringste Infektanfälligkeit haben Menschen, die zwei- bis dreimal in der Woche 60 Minuten Sport treiben. Alternativ kann man täglich 30 Minuten stramm spazieren gehen", sagt Dr. Männel. "Viel mehr Bewegung sollte es aber nicht sein, zu hartes Training schwächt sogar die Abwehrkräfte." Wenn der Hals schon kratzt, sollten Sie eine Sport-Pause machen. Das Gleiche gilt für die Sauna: Prophylaktisch trainieren ein bis zwei Saunabesuche in der Woche das Immunsystem, während eines akuten Infekts sind sie aber zu belastend. Wenn Sie beim Fitnesstraining Übungen wählen, die zu Ihrer Körperform passen, tun Sie ganz nebenbei noch etwas für Ihre Figur. 

3. Gesundes Essen 

Es gibt zahlreiche Nährstoffe, die den Viren nicht schmecken, weil sie die Abwehrkräfte stärken. "Dazu zählen Vitamin C (in Zitrusfrüchten), Selen (in Nüssen), Vitamin D (in fetten Fischen), Zink (in den Alleskönnern Haferflocken) und Eisen (in rotem Fleisch)", sagt Dr. Männel. Besonders gut untersucht ist der Nutzen von Zink für das Immunsystem: So zeigten mehrere Studien, dass die Einnahme von 75 mg Zink am Tag die Häufigkeit von Erkältungen um ein Drittel reduziert. In letzter Zeit geriet auch Vitamin D zunehmend in den Fokus der Forschung: Laut einer Studie der Universität Harvard sind Babys nur halb so oft erkältet, wenn sie mit Vitamin D angereicherte Milch bekommen. Weil bis zu 80 Prozent der Deutschen in den dunkleren Jahreszeiten Vitamin-D- Mangel haben, raten einige Ärzte, den Wert im Blut checken zu lassen und den Stoff bei Bedarf künstlich (z.B. mit "Vigantoletten") zu ersetzen.

4. Viel Schlaf

"Die Immunfunktion nimmt ab, wenn man weniger als 1.200 Kalorien am Tag isst", warnt das European Food Information Council. Ein Freibrief, hemmungslos zu schlemmen, ist das aber nicht. So zeigte eine Studie der Bostoner Tufts University, dass eine fettreiche Ernährung die Funktion der körpereigenen Abwehr, der T-Lymphozyten, schwächt. Aßen die Versuchsteilnehmer weniger Fett, wurde ihre Abwehr besser. Maximal 25 bis 30 Prozent der täglichen Kalorien sollten aus Fett stammen (am besten gute Fette aus Fisch, Nüssen, Rapsöl). Warum es für Ihre Gesundheit gut ist, wenn Sie nackt schlafen, lesen Sie hier.

5. Gute Laune 

Viren hassen
 Optimisten:
 Deren Immunsystem bezwingt sie einfach zu schnell.
 So zeigte eine Studie der
 Universität von Kentucky,
 dass Studenten dann gute Abwehrkräfte hatten, wenn
 sie positiv über ihr Studium
 dachten. Hatten sie dagegen
 viele Sorgen, war die Abwehr am Boden. Gerade in
 der Erkältungszeit sollten
 Sie deshalb besonders viele
 schöne Dinge machen und dauerhaften Stress meiden.
 Er erhöht den Cortisolspiegel
 im Blut, der wiederum die
 Bildung der Abwehrzellen
 hemmt. "Das hohe Stresslevel 
in den Städten ist ein Grund dafür, warum gerade dort so
viele Infekte auftreten“, sagt
der Erkältungsforscher Prof. 
Ronald Eccles vom Common 
Cold Centre der Uni Cardiff.

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