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Kreis Meißen: weiterhin steigende Corona-Inzidenz

SZ - Sächsische Zeitung-Logo SZ - Sächsische Zeitung 24.11.2022

Die Inzidenz steigt leicht an. Kann Kaffee eine Infektion womöglich verhindern? Eine neue Studie wird geprüft.

Eine neue Studie prüft, ob Kaffeekonsum vor einer Infektion schützen kann. © Claudia Hübschmann © Claudia Hübschmann Eine neue Studie prüft, ob Kaffeekonsum vor einer Infektion schützen kann. © Claudia Hübschmann

Meißen. Der Kurswechsel bleibt bestehen. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Mittwoch einen Sieben-Tage-Inzidenzwert für den Landkreis Meißen von 129,1. Das ist ein kleiner Anstieg von etwas mehr als acht Prozent im Vergleich zum Vortag (119,5). Am Dienstag gab es bereits eine Steigerung von sechs Prozent. Seit Mittwoch wurden 77 neue Corona-Fälle registriert. Insgesamt sind laut RKI seit Beginn der Pandemie 115.218 Fälle im Landkreis Meißen gemeldet worden. Es wurde kein neuer Todesfall registriert. Die Gesamtzahl liegt bei 1.028.

Die meisten neuen Corona-Infizierten gab es in der Vorwoche in Meißen (48), Coswig (45), Radebeul (38) und Großenhain (37).

Der Kreis Meißen blieb sachsenweit mit der Inzidenz auf dem achten Platz im Vergleich mit den zwölf anderen Kreisen und kreisfreien Städten. Erster ist der Landkreis Leipzig mit 216,1. Der Freistaat Sachsen bleibt mit 131,8 bundesweit auf dem drittletzten Platz.

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Könnte der Konsum einer Tasse Kaffee ein wirksames Mittel sein, um sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen? Was für die Praxis bisher noch nicht nachgewiesen ist, ist jedenfalls aus Sicht der chemischen und biochemischen Forschung plausibel und sogar wahrscheinlich: Das Team um Chemiker Professor Dr. Nikolai Kuhnert sowie Dorothea Schmidt und Nicholas Ohl von der Jacobs University konnte experimentell – also im Labor – zeigen, dass die chemische Verbindung 5-Caffeoylchinasäure (Trivialname Chlorogensäure), die in Kaffee vorkommt, die Interaktion zwischen dem SARS CoV-2-Spike-Protein des Coronavirus und dem ACE-2 Rezeptor, der Andockstelle für das Virus an der menschlichen Zelle, hemmt.

Eine reguläre Tasse Filterkaffee – im Laborsetting umfasst sie exakt 200 Milliliter – enthält etwa 100 Milligramm der 5-Caffeoylchinasäure. Versuche im Labor zeigten, dass 5-Caffeoylchinasäure in dieser Konzentration hoch genug ist, um das Andocken des Spike-Proteins an den ACE-2-Rezeptor – und so auch den Infektionsprozess – zu hemmen. Um diesen Vorgang auch für die Praxis und damit für unseren Alltag zu belegen, bedarf es weiterer Studien.

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