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Sacha Inchi: Das Superfood aus den Anden

FIT FOR FUN-Logo FIT FOR FUN 14.07.2017
Eine Handvoll Sacha Inchi © Cover Images Eine Handvoll Sacha Inchi

Keine Lust auf Seafood? Um deinen Körper mit wichtigem Omega-3 zu versorgen, brauchst du keinen Fisch. Das neue Superfood Sacha Inchi tut's auch!

Sacha Inchi klingt wie eine Manga-Figur, ist aber ein Lebensmittel. Bei diesem Exot handelt es sich um einen Samen, obwohl er umgangssprachlich auch Inka-Nuss genannt wird. Ursprünglich stammt Sacha Inchi aus den peruanischen Anden, wo die Pflanze schon seit Jahrtausenden als traditionelles Nahrungs- und Heilmittel benutzt wird. Sie ist widerstandsfähig und sticht mit ihren haarigen Blättern und einer sternförmigen Frucht hervor – und genau die enthält den von Gesundheitsexperten empfohlenen Samen, die sogenannte Inka-Nuss.

Sacha Inchi: Perfekte Omega-3-Quelle für alle, die keinen Fisch mögen

Omega-3-Fettsäuren sind überlebenswichtig für uns: Sie beugen Herzrhythmusstörungen sowie Ablagerungen in den Herzkranzgefäßen vor und halten diese elastisch. Außerdem wirken sie sich positiv auf die Blutfettwerte aus und schützen das Herz vor Entzündungen. Zum Leidwesen vieler Vegetarier, Veganer und Verweigerer der Meeresküche ist Fisch ein besonders guter Omega-3-Lieferant – zum Glück kann die Sacha Inchi das aber noch toppen! Das Öl der Inka-Nuss besteht zu 93 Prozent aus ungesättigten und nur 6,19 Prozent gesättigten Fettsäuren – eine besonders gesunde Zusammensetzung der essentiellen Fette. Für viele Wissenschaftler ist Sacha Inchi damit eine der besten pflanzlichen Quellen für Omega-3-, aber auch Omega-6-Fettsäuren. So muss sich niemand mit Fischgeschmack anfreunden!

Neben gesunden Fettsäuren wartet die Inka-Nuss auch mit Antioxidantien, Vitamin A, Vitamin E und essentiellen Aminosäuren auf. Eine davon ist Tryptophan, ein Stoff, der für seine stimmungsaufhellende und besänftigende Wirkung bekannt ist und deshalb als Schlaf- und Beruhigungsmittel eingesetzt wird. In der Sacha Inchi kommt Tryptophan von Natur aus vor, ein regelmäßiger Verzehr kann also Unruhezuständen und Schlafproblemen entgegenwirken.

Sacha Inchi für die innerliche und äußerliche Anwendung

In der Küche kannst du das Öl der Sacha Inchi kalt verwenden: Es eignet sich besonders gut als Dressing oder Dip. Erhitzen solltest du es nicht, da sonst die wertvollen Nährstoffe verloren gehen. Die Inka-Nüsse selbst kann man hingegen geröstet als Snack oder im Salat genießen. Auch zur äußerlichen Anwendung eignet sich das Sacha-Inchi-Öl bestens, weshalb es in der Kosmetikindustrie schon längst ein beliebter Inhaltsstoff ist. Es soll juckreizlindernd, entzündungshemmend und antiallergen wirken. Trocken und dunkel gelagert hält das Öl übrigens bis zu einem Jahr, da es anders als viele andere Speiseöle relativ oxidationsstabil ist.

(Quelle: Cover Media)

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