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Vorsicht, Falle!: Warum Knäckebrot nicht beim Abnehmen hilft

BUNTE.de-Logo BUNTE.de 12.02.2020 BUNTE.de Redaktion
Frau isst belegtes Knäckebrot © iStock / kzenon Frau isst belegtes Knäckebrot

Knäckebrot ist beliebt und inzwischen in zahlreichen Sorten erhältlich. Viele Menschen greifen hier zu, manche, weil es schmeckt, andere, weil sie ein paar Kilos von den Hüften bekommen wollen. Oft kommt beides zusammen. Das Online-Magazin "harpersbazaar.de" warnt nun allerdings vor dieser Art Knäckebrot-Diät. Die Brot-Erfindung aus Schweden hält nämlich nicht unbedingt was sie verspricht.

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Knäckebrot ist kalorienarm, aber sättigt nicht lange

Tatsächlich enthält eine Scheibe Knäckebrot weit weniger Kalorien als eine Scheibe Roggen- oder Mischbrot. Je nach Sorte sind es gerade 25 bis 45 Kalorien, beim normalen Brot dagegen über 100. Das Problem ist allerdings: Eine Scheibe Knäckebrot macht auch nicht satt, zumindest nicht sehr lange. Denn wie "harpersbazaar.de" berichtet, ist Knäckebrot keineswegs so reich an Ballaststoffen wie oft behauptet wird. Gerade bei den luftigen Sorten werde viel Weißmehl verwendet, das noch dazu meist nicht aus den nährstoffreichen Randschichten des Korns stamme. Eine Folge davon sei, dass man nach der ersten Scheibe gerne zu einer weiteren greife, und es einen schon kurze Zeit auch nach einer dritten gelüste. Das Hungergefühl sei einfach zu schnell wieder da, womit sich die Kalorien am Ende kräftig summieren. Die Ziele der Diät würden dann schnell in weite Ferne rücken und zugleich werde es eng bei der Versorgung mit Vitaminen und Mineralien.

Vor manchen Diät-Tipps kann man tatsächlich nur warnen!

Herstellung birgt Krebs-Risiken

Der Bericht nennt aber noch ein weiteres Risiko, das einer Knäckebrot-Diät entgegensteht – und das liegt im Herstellungsprozess begründet. Um die typisch-knackige Konsistenz zu erreichen, werde das Brot noch einmal erhitzt. So wird ihm Wasser entzogen, zugleich kann aber Acrylamid entstehen, wie auch beim Rösten oder Grillen. Acrylamid gilt als krebserregend, sollte also möglichst nicht konsumiert werden. 

Laut "harpersbazaar.de" haben die meisten Hersteller ihre Rezepturen inzwischen angepasst, was die Gefahr deutlich senkt. Dennoch wird geraten, Knäckebrot "möglichst nur in Maßen zu genießen – ob als Teil einer Diät-Ernährung oder für einen gewöhnlichen Speiseplan."

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Mit Sport und vielfältigem Speiseplan ans Ziel

Ein Knäckebrot als leichter Snack zwischendurch ist also keineswegs tabu, zum Beispiel mit magerem Quark und Kräutern. Basis einer Diät sollte es aber allein nicht sein. Hier gilt nach wie vor, dass vor allem ausreichend Bewegung und das bewusste aber ausgewogene Essen die Schlüssel zum Erfolg darstellen. Die größere Vielfalt hebt auch die Laune und sorgt für einen geruhsameren Schlaf. All diese Faktoren zahlen darauf ein, dass man sich wohlfühlt, Wohlfühlfigur inklusive.

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