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Was glückliche Paare richtig machen

Freundin-Logo Freundin 10.10.2018 K.F.

Am Anfang ist die Liebe immer leicht – aber Beziehungen geraten irgendwann in schwere See. Unser Autor Kai Franke zeigt in neun Liebeslektionen, wie man eine Partnerschaft auf Glücks-Kurs hält

Das machen glückliche Paare richtig © iStockphoto Das machen glückliche Paare richtig

Paare, deren Beziehungen über Jahre Bestand haben, gelten in Zeiten von Tinder als Rarität. Während es den meisten Menschen oftmals schwerer fällt, sich von einer Jeans zu trennen als von einer Partnerschaft, gibt es andere, die scheinbar mühelos stabiles Beziehungsglück genießen. Doch aus welchem Stoff ist eine Liebe gemacht, die alle Strapazen überlebt? Ist es Zufall oder wissen diese Paare (intuitiv) etwas, das anderen verborgen bleibt? Wir haben uns auf die Suche gemacht nach Erfolgsgeheimnissen glücklicher Paare:

Lektion 1: "Diesmal ist es für immer"

Bleiben Sie anspruchsvoll. Dass es im Leben nur eine große Liebe gibt, ist eine äußerst romantische Vorstellung. Dummerweise stammt sie aus einem Jahrhundert, in dem die Liebenden durchschnittlich mit 35 das Zeitliche gesegnet haben. Wer in der Gegenwart lebt und liebt, hat sich daran gewöhnt, dass auf die erste große Liebe meist irgendwann die zweite folgt, nicht selten sogar die dritte oder vierte. Und das ist ja auch völlig nachvollziehbar. Wer kann schon heute noch verstehen, warum er mit 15 vor Liebeskummer sterben wollte? Nicht selten hat jeder Lebensabschnitt seine eigene Liebe, die eigenen Tränen und sein ganz spezielles Glück. Was aber alle Lieben, die uns im Leben begegnen, gemeinsam haben sollten, ist ihre Intensität. Solange eine Liebe andauert, muss sie die größte unseres Lebens sein.

Lektion 2: "Fahr du schon mal vor"

Sehnsucht braucht Distanz. Ein häufiger Trennungsgrund ist das Gefühl fehlenden Freiraums. "Egal wohin ich ging, der Typ klebte an mir wie ein Kaugummi unter der Schuhsohle", gestand mir eine frisch versingelte Kollegin neulich. Verblüffend ist, dass gerade jene Paare unter späterer Luftnot leiden, die zu Beginn ihrer Beziehung nicht genug Platz für eine Lage Frischhaltefolie zwischen sich lassen wollen. Dass Intimität auf Dauer wenig mit zwanghaftem Händchenhalten zu tun hat, dämmert den meisten leider erst zu spät. Das Gefühl wirklicher Nähe kann nur aus Distanz entstehen, so, wie sich richtiger Hunger auch nur dann entwickelt, wenn man nicht rund um die Uhr auf etwas herumkaut.

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