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Wetter:-Knaller für Deutschland: Omega-Hitze im Anmarsch

männersache-Logo männersache 13.05.2022 maennersache
Omega-Hitze © Xurzon/iStock Omega-Hitze

Der Mai geizt nicht bei den Temperaturen, im Gegenteil: Vielerorts knabberten die Thermometer bereits an der 30-Grad-Marke. Und so geht es auch weiter.

Die Eisheiligen sind komplett abgemeldet. War da was? Nö. Stattdessen entstehen mehr oder weniger gelungene Wortspiele. Da werden aus den Eisheiligen auch schon mal die "Schweißheiligen". Okay.

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Wetter-Experte Dominik Jung fasst die Aussichten für die kommenden Tage wie folgt zusammen: "Das europäische Modell sagt: Nächste Woche weiterhin sehr warm, bis Hitze! Das US-Modell zögert noch etwas, ich denke, wird aber nachziehen. Die trockenen und sehr warmen Tage scheinen nächste Woche weiterzugehen. Von den Eisheiligen fehlt jede Spur."

Juli-Temperaturen im Mai

Er führt auf "Bild" weiter aus: "Nächste Woche im Westen und Süden teilweise 33 oder 34 Grad in der Spitze berechnet. Damit wären wir im Rekordbereich für die Jahreszeit. So was ist typisch für Juli oder August, aber nicht für den Mai."

Sein Berufskollege Andreas Friedrich vom Deutschen Wetterdienst (DWD) stößt ins gleiche Horn: "Es wird warm bis sehr warm, mit 22 bis 30 Grad. Wir haben eine südwestliche Höhenströmung, mit der sehr warme bis heiße und wiederholt feuchte, zu Gewittern neigende Luftmassen subtropischen Ursprungs herangeführt wird."

Was ist die Omega-Lage?

Und warum nennt sich das Omega-Hitze? Das liegt an der Omega-Lage, welche wiederum ihren Namen daher bezieht, dass auf einer Wetterkarte die Luftdrucklinien so aussehen, als würde der griechische Buchstabe für Omega (Ω) dargestellt. Dieses Konstrukt entsteht, wenn zwei Tiefdruckgebiete ein Hochdruckgebiet umklammern.

Omegalagen sind sehr gut vorhersagbar, die Prognose, dass es sehr warm, beziehungsweise sogar heiß weitergeht und damit auch deutlich zu trocken für die Natur, wird also mit an Sicherheit grenzender Wahtscheonlichkeit eintreten.

Die Sonnenhungrigen unter und wird das freuen, Mutter Natur aber ächzt und Forst- und Landwirtschaft dürften sich zumindest ein wenig Regen zwischendurch durchaus wünschen. Der aber wird wohl ausbleiben.

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