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Die Mittelklasse-Enduro für 27.000 Euro - Ducati DesertX mit maximaler Ausstattung

MOTORRAD online-Logo MOTORRAD online 13.05.2022 Jens Kratschmar

Mit maximaler Ausstattung kann eine Ducati DesertX locker über 27.000 Euro kosten. Was dabei herauskommt, wenn man im Konfigurator eskaliert, haben wir für euch rausgefunden.

Ganz ohne Chichi, aber mit viel Geländekompetenz. © Ducati Ganz ohne Chichi, aber mit viel Geländekompetenz.

Mit 937 Kubik und 110 PS fährt die neue Ducati DesertX zusammen mit der Husqvarna Norden 901 in einer eigenen Offroad-Klasse, die von der Yamaha Ténéré 700 und der Honda Africa Twin umrahmt wird. Mit einem Einstandpreis von 15.990 Euro reckt sich die neue Duc für den Dreck stark Richtung der großen Reise-Enduros á la BMW R 1250 GS und Konsorten. Und das ist noch lange nicht alles: Wer beim Duc-Dealer des Herzens die DesertX mit Vollausstattung bestellt, sollte gute 27.000 Euro parat haben. Wenn nach dem Kauf dann Wüste in der Börse herrscht, ist die DesertX gefühlt für alles gerüstet. Wer die neue Ducati DesertX vier Wochen testen will, bekommt hier die Chance dazu.

Für 27.000 Euro mit optionalem Benzintank

Wer seine DesertX mit viel Funktion und ein wenig Bling-Bling aufbrezeln möchte, aber nicht alles nimmt, was es gibt, kommt recht entspannt auf einen Preis von – bitte durchatmen – 27.314,47 Euro – ein heftiger Aufpreis von über 11.000 Euro. Jedoch bringen die angeklickten Extras und Pakete viel Gegenwert. Vor allem Stauraum für Gepäck und Benzin. Highlight der DesertX ist der optionale Benzintank unter der Sitzbank, der für 1.130 Euro immerhin acht Liter zusätzlichen Kraftstoff bunkert und die Reichweite theoretisch von 375 Kilometer auf 517 erhöht. Wer direkt das Rally-Paket wählt, bekommt die Rally-Sitzbank, das Scheinwerfergitter und den Tankschutz für gut 300 Euro dazu.

Für 2.130 Euro kommen im Sport-Paket der Endtopf von Termignioni, der kurze Kennzeichenhalter und ein gefräster Tankdeckel an die Duc. Ergänzt vom 1.249 Euro teuren Offroad-Paket mit Motorschutzplatte, Kühlerschutzgitter, Sturzbügel und Handschützer kommen wir aktuell auf Zubehör im Wert von 4.809 Euro. Da fehlt noch einiges bis 11.000 Euro.

Weitere gut 2.300 Euro wirft das Touringpaket in den Pott und bietet die Kofferhalter aus Alu nebst Koffern, Heizgriffen und Hauptständer. Und wo Koffer seitlich sind, ist das Topcase nie weit und wird vom Paket "Urban" für weitere 1.130 Euro inklusive Halterahmen, Polster und Lenkertasche auf die Rechnung geschrieben.

Die noch offenen knapp 3.000 Euro füllen ein paar optische Gimmicks aus gefrästem Alu, noch ein paar Taschen und Innentaschen, Offroad-Navi und eine Alarmanlage hinzu, fertig ist die volle Rechnung. Die eingangs erwähnte Volle-Hütte-GS kostet übrigens maximal 28.000 Euro.

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