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Deshalb machen wasserbasierte Primer eine schönere Haut

Harper's BAZAAR-Logo Harper's BAZAAR 11.09.2018 Anna Bok
Wasserbasierte Primer © Getty Images Wasserbasierte Primer

Alle Produkte, die wirklich sofort ein Ergebnis in Richtung makelloser Haut zeigen, sind oft voller Silikone. Das schadet der Haut, leider. Doch eine neue Ära der Primer auf Wasserbasis glätten jetzt den Teint, verringern Rötungen, Unebenheiten und dunkle Schatten – und zwar ohne chemische Silikone. 

Der Unterschied von Primern auf Wasser- oder Silikonbasis

Ein Primer auf Wasserbasis klingt wie ein Widerspruch in sich. Sind diese Tuben nicht dazu da, dass sich das Make-up nicht verflüssigt, sondern an Ort und Stelle und auch schön matt bleibt? Das stimmt. Klassisch gesehen bildet ein Primer die Basis, der feine Linien und Poren auffüllt und die nachfolgende Foundation länger haltbar macht. Wer ihn ab und zu pur aufpinselt, erhält ein besonders natürliches und gleichzeitig glattes, ebenmäßiges Hautbild.

Jene Glättung der Haut entsteht in erster Linie durch die enthaltenen Silikone. Der Stoff ist eine häufige Zutat in Kosmetika, sowohl um die Haare zum Glänzen zu bringen als auch im Gesicht kleine Falten optisch aufzufüllen. Besagter „Fugenfüller“-Effekt hat aber einen Nachteil: Stecken zu viele Silikone im Primer, dichten sie die Haut regelrecht ab. Darunter staut sich schneller Schweiß an, der nicht abfließen kann. Dadurch verstopfen die Poren leichter. Bei einer Haut, die zu Unreinheiten neigt, kann das zum Problem werden.

Woran man einen wasserbasierten Primer erkennt

In wasserbasierten Primern stecken ebenfalls hautglättende Silikone. Man erkennt sie auch als Nicht-Beautyprofi an Endungen wie -cone, -methicone, -silo oder -siloxan.Allerdings stehen sie dort am Ende der Liste an Inhaltsstoffen. Heißt: Sie kommen in viel geringerer Menge vor. Ein Primer auf Wasserbasis (leicht zu identifizieren am Begriff Aqua am Anfang der Zutatenliste) punktet derweil mit einer dünnflüssigeren, seidigen Konsistenz, die sich besser auftragen lässt.

Backstage bei Giambattista Valli © Imaxtree Backstage bei Giambattista Valli

Noch ein Plus: Wasserbasierte Primer sorgen dafür, dass die Haut den ganzen Tag lang mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt wird und somit frischer und strahlender aussieht. Ein Beauty-Agent auf Doppelmission also. Favorit ist hier der Photo Finish Foundation Primer von Smashbox: Er besteht zu 60 Prozent aus Wasser, außerdem ist die Formel ölfrei. Jegliches Zuviel an Glanz, der nichts mehr mit dem gewünschten Glow gemein hat, wird effektiv verhindert. Hinzu kommen lichtreflektierende Partikel und die Pflege-Wirkstoffe Traubenkernextrakt, grüner Tee sowie die Vitamine A und E. 

Den wasserbasierten Primer richtig anwenden

Für das anschließende Make-up gilt es nur eine Regel zu beachten: Auf die gereinigte Haut eine Tagescreme auftragen, anschließend sollte auf den wasserbasierten Primer eine wasserbasierte Foundation und keine auf Silikon-Basis folgen. Unterschiedliche Basen mischen sich unter Umständen nicht nahtlos perfekt, ähnlich wie dies bei Wasser und Öl der Fall ist. Gleiche Basis ist gleich makellose Haut. Klingt eigentlich ganz simpel, und das ist es auch. 

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