Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

Aus klein mach groß: So wirken kleine Badezimmer größer und offener

Homify-Logo Homify vor 5 Tagen Christine Bauer

Viele Menschen haben leider nur ein kleines Badezimmer. Nasszelle wird dieser Ort auch liebevoll-spöttisch genannt. Mit etwas Glück gibt es wenigstens ein Fenster, selten Platz für eine Badewanne. Wer verbringt schon gern Zeit in einem kleinen Badezimmer? Umso wichtiger ist es, die folgenden, kleinen Kniffe zu kennen, mit denen das Badezimmer im Handumdrehen größer, offener und einladender wirkt.

Tipp 1: Spiegel vergrößern optisch

Tipp 1: Spiegel vergrößern optisch © homify / press profile homify Tipp 1: Spiegel vergrößern optisch

Ein Spiegel bietet gleich mehrere Funktionen. Zum einen ist er im Badezimmer unabdingbar, um sich selbst sehen zu können. Sowohl beim Waschen als auch beim Schminken, Rasieren oder Föhnen geht nichts ohne Spiegel. Zum anderen vergrößert ein Spiegel einen Raum optisch. Er verleiht im etwas Offenes, Helles, das in einem kleinen Badezimmer absolut notwendig ist. Wer also nur ein kleines Bad hat, sollte mindestens einen großen Spiegel aufhängen, der möglichst viel vom Raum spiegelt. So wirkt das Zimmer optisch größer. Obwohl in einem kleinen Badezimmer jeder Stauraum wertvoll ist, ist ein Spiegelschrank meist eine weniger gute Idee. Diese Schränke sind etwas klobig und nehmen zu viel Platz weg. Ein richtiger Spiegel schafft Platz im Bad.

Extra-Tipp: Es gibt mittlerweile viele Spiegel, die mit einer integrierten LED-Beleuchtung kommen. Sie sind modern und beleuchten zusätzlich den Raum rund um das Waschbecken. Wer einen solchen Badspiegel online kaufen möchte, wird schnell fündig.

Ein großer Spiegel ist das A und O in jedem Bad. In kleinen Räumen vergrößert er durch die spiegelnde Wirkung optisch.

Tipp 2: Wenig Wände, viel Glas

Tipp 2: Wenig Wände, viel Glas © homify / press profile homify Tipp 2: Wenig Wände, viel Glas

Wände verkleinern einen Raum optisch. Sie teilen den Raum und nehmen viel von der Offenheit weg. Wer die Möglichkeit hat, etwas Einfluss auf die Aufteilung der Räume zu nehmen, sollte dafür sorgen, dass in einem kleinen Bad möglichst wenig Wände vorhanden sind. Glas ist besser geeignet, da es zwar Bereiche abteilen kann, aber gleichzeitig durchsichtig ist. Eine große, offene Duschnische mit einer Glaswand als Trennung ist für ein kleines Badezimmer besser geeignet als eine kleine Duschkabine mit Wänden ringsum.

Natürlich sollten alle für die Statik notwendigen Wände erhalten bleiben. Manchmal ist es aber möglich, einen Großteil der Wand zu entfernen und nur eine kleine Säule stehen zu lassen. Auch dies ist für ein sehr kleines Badezimmer von Vorteil.

Gläserne Abtrennungen helfen dabei, den Raum nicht unnötig zu teilen und somit zu verkleinern.

Tipp 3: Die Waschmaschine verbannen

Tipp 3: Die Waschmaschine verbannen © homify / press profile homify Tipp 3: Die Waschmaschine verbannen

Eine Waschmaschine nimmt unnötig viel Platz im Badezimmer weg. Zwar gibt es hier meist einen komfortablen Wasseranschluss, dennoch ist es möglich, die Waschmaschine woanders aufzustellen. Das Gleiche gilt übrigens für den Trockner. Vielleicht gibt es im Haus eine Waschküche oder einen Wasseranschluss im Keller. Oftmals ist es möglich, die Waschmaschine in der Küche aufzustellen. So geht weniger Platz im Badezimmer verloren. Und anstelle der Waschmaschine lässt sich ein Schränkchen aufstellen, in dem Handtücher, Pflegeprodukte oder der Föhn Platz finden.

Eine helle Gestaltung mit einzelnen Akzentfarben lässt ein kleines Badezimmer offener, heller und fröhlicher wirken.

Tipp 4: Helle Farben

Tipp 4: Helle Farben © homify / press profile homify Tipp 4: Helle Farben

Logischerweise wirken dunkle Farben weniger einladend als helle Farben. Das haben mittlerweile auch Einrichter und Fliesenleger erkannt und nehmen Abstand von dunkelgrünen Fliesen im Badezimmer. Hell ist jetzt die Devise. Weiße oder cremefarbene Fliesen auf dem Boden und an den Wänden öffnen den Raum und reflektieren das Licht. Dementgegen schlucken dunkle Boden- und Wandbeläge das Licht, was den Raum kleiner und dunkler erscheinen lässt. Mit heller Einrichtung lässt sich der Raum optisch maximal vergrößern.

Das Gleiche gilt für Fugen. Ein fugenloses Badezimmer wirkt offener und größer als eines, in dem es viele dunkelgraue Fugen gibt. Bei der Wahl der Fliesen oder Bodenbeläge fällt die Wahl deshalb immer öfter auf großflächige Lösungen ohne allzu viele Fugen.

Tipp 5: Richtig fliesen

Wer dennoch nicht auf Fliesen im Badezimmer verzichten möchte oder kann, sollte sich einen Tipp zu Herzen nehmen, den viele Fliesenleger anwenden. Dabei geht es darum, wie der Raum gefliest wird, um ihn möglichst groß und offen zu gestalten. Die Wandfliesen werden dabei gerade angebracht, parallel zur Fußleiste. Ideal ist es, wenn die rechteckigen Fliesen horizontal verlegt werden, da dies den Raum größer wirken lässt.

Die Bodenfliesen werden nun diagonal zu den Wandfliesen verlegt. So entsteht ein optischer Bruch, der den Boden von der Wand abhebt. Und das sorgt dafür, dass der Raum optisch vergrößert wird. Diese Technik funktioniert vor allem dann gut, wenn Boden- und Wandfliesen in der gleichen Farbe gehalten sind.

Tipp 6: Stauraum in der Wand

Dicke, tragende Wände oder Vorsprünge von Unterputz-Spülkästen bieten die Möglichkeit, Stauraum in die Wand einzulassen. Das kann einerseits sehr hochwertig und edel aussehen, vor allem, wenn farbige Akzentfliesen verwendet werden. Auf der anderen Seite stehen praktische Gründe. Stauraum in der Wand ragt nicht in den Raum hinein und nimmt nichts von der Grundfläche weg. Außerdem werden so weniger Schränke und Regale benötigt, um all die Dinge unterzubringen, die im Badezimmer benötigt werden.

Die Gestaltungsmöglichkeiten sind hier vielfältig. Denkbar sind offene Regale, in denen sich hübsche Parfum-Flakons aufbewahren lassen. Auch geschlossene Systeme mit Schiebetür haben ihren Charme, weil sie Unordnung bestens verstecken.

Tipp 7: Handtücher trocknen an der Wand

Ein Wandheizkörper oder ein spezieller Handtuchtrockner ist sehr praktisch. Er hilft dabei, dass Handtücher nicht auf Haken oder Handtuchhalter mitten in den Raum hineinragen. Außerdem spendet er in den kalten Wintermonaten angenehme Wärme im Badezimmer. Und viele der neuen Modelle sehen zudem sehr hochwertig und trendig aus. Schon deshalb ergibt es Sinn, einen solchen Heizkörper zu installieren.

Handtuchtrockner und Wandheizkörper gibt es in verschiedenen Ausführungen. Dabei wird der Heizkörper in jedem Fall an der Wand montiert. Für die Wärmezufuhr ist es möglich, den Heizkörper an das Heizsystem des Hauses anzuschließen. Andere Modelle funktionieren ganz unkompliziert mit Strom aus der Steckdose und sind so für jedes Badezimmer nachrüstbar. Beim Design gilt: Je flacher, desto besser, um den Platz im kleinen Badezimmer nicht unnötig zu beanspruchen.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von homify

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon