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Elf Rekruten infiziert, weitere befinden sich in Quarantäne

20 Minuten-Logo 20 Minuten vor 2 Tagen

Ein Zug der Churer Kaserne ist von Corona-Fällen betroffen. Vier Rekruten haben sich am Wochenende infiziert und danach weitere angesteckt.

Vier Rekruten, die aus dem letzten Wochenendurlaub in die Kaserne Chur zurückgekehrt sind, haben sich mit dem Coronavirus infiziert, dies bestätigt Armeesprecher Daniel Reist auf Anfrage. Sie hätten sieben weitere angesteckt, womit sich nun elf Personen in Isolation befänden. Zwölf weitere Rekruten mussten in Quarantäne. Die Betroffenen sind im Alter von 19 bis 21 Jahren.

«Es geht ihnen soweit gut», so Reist. «Es ist natürlich schade, denn während des Aufenthalts in der Kaserne sind die Rekruten gut geschützt, hier werden die Schutzbedingungen und Hygienemassnahmen eingehalten. Am Wochenende haben wir natürlich keine Kontrolle darüber, wie sich die jungen Leute verhalten. Der Schulkommandant kann lediglich darauf hinweisen.»

Am Donnerstag habe man den Zug durchgetestet, alle mit einem negativen Testergebnis wurden nach Hause geschickt. Am Montag gehe der Kasernen-Alltag normal weiter. In der Kaserne Chur sind derzeit rund 600 Armeeangehörige.

Schweinegrippe-Fälle im Jahr 2009

Im November 2009 war die Kaserne auf dem Waffenplatz in Chur von der Schweinegrippe betroffen. 70 von total 324 Infanterie-Rekruten hatten sich mit dem H1N1-Virus infiziert. Damals waren auch die Kasernen in Thun und Dübendorf von der Schweinegrippe betroffen.

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