Durch Nutzung dieses Diensts und der damit zusammenhängenden Inhalte stimmen Sie der Verwendung von Cookies für Analysezwecke, personalisierte Inhalte und Werbung zu.
Sie verwenden eine veraltete Browserversion. Bitte verwenden Sie eine unterstütze Versiondamit Sie MSN optimal nutzen können.

«Das Flugzeug ist an einer Felswand zerschellt»

Tages-Anzeiger-Logo Tages-Anzeiger 13.09.2017
«Das Flugzeug ist an einer Felswand zerschellt» © (jen/kat/woz/sda) «Das Flugzeug ist an einer Felswand zerschellt»

Zwei Helikopter stehen für die Bergungsarbeiten am Schreckhorn auf 2000 bis 3000 Metern Höhe bereit. Es kommt jedoch zu Verzögerungen.

Der Pilot, der beim Absturz des Kleinflugzeugs der Schweizer Armee am Dienstag ums Leben kam, ist noch nicht geborgen worden. Zwei Helikopter standen bereit, die Bergung auf 2000 bis 3000 Metern Höhe war noch für heute Mittwoch vorgesehen.

Grund für die Verzögerung ist das unsichere Wetter in dem schwierigen Gelände. Die Leiche des Piloten konnte von einem Spezialisten der Luftwaffe identifiziert werden, sagt Armeesprecher Daniel Reist zu Tagesanzeiger.ch/Newsnet. «Er wurde mit einem Helikopter der Rega zum Wrack gebracht.» Das Wrack sei sehr stark beschädigt. «Wir wissen, dass das Flugzeug an einer Felswand zerschellte.»

Luftraum freihalten

Im Laufe der kommenden Tage sei dann auch mit der Bergung der Wrackteile zu rechnen. Einen Flugschreiber habe die abgestürzte PC-7 nicht an Bord gehabt.

Die Schweizer Armee hatte das Gebiet rund um die Absturzstelle aus Sicherheitsgründen umgehend für Berggänger gesperrt. Über dem militärischen Schadenplatz richtete sie eine Flugverbotszone im Radius von fünf Kilometern für sämtliche Luftfahrzeuge ein. Grund dafür sei, dass man den Luftraum für die Bergungsflüge freihalten wolle, erläuterte die Sprecherin.

Grösseres Ereignis

Für die Militärjustiz, die erste Schritte zur Untersuchung eingeleitet hat, sei der Absturz ein grösseres Ereignis, sagte eine Sprecherin. So sei in diesem Falle ein Untersuchungsrichter-Team mit den Ermittlungen betraut, die unter anderem Befragungen und Gutachten beinhalten.

Der Milizmilitärpilot war am Dienstag gegen 8.30 Uhr mit dem Propellerflugzeug vom Flugplatz Payerne in der Waadt gestartet und hätte um etwa 9.30 Uhr in Locarno im Tessin landen sollen. Weil er dort nicht planmässig ankam, wurde eine Suchaktion gestartet.

Gegen 16.00 Uhr wurde die abgestürzte Maschine im Gebiet des Schreckhorns in den Berner Alpen gesichtet. Zum vermissten Piloten machte die Luftwaffe keine weiteren Angaben, zu seinem Schutz und zum Schutz seiner Angehörigen.

| Anzeige
| Anzeige

Mehr von Tages-Anzeiger

| Anzeige
image beaconimage beaconimage beacon