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Analyst: Die Alphabet-Aktie wird in einem Jahr 30 Prozent mehr wert sein

Finanzen.net-Logo Finanzen.net 11.08.2017 finanzen.net
Alphabet-Aktie © DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images Alphabet-Aktie

Der Gewinneinbruch, den Alphabet bei der Bilanzvorlage zum zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres vermeldet hatte, lag den Investoren schwer im Magen. Ihre Reaktion: Sie schickten die Papiere umgehend rund drei Prozent ins Minus. Dabei kam der Gewinn-Abschlag nicht unerwartet: Die milliardenschwere Strafe der EU-Kommission im vergangenen Quartal hatte ihn verschuldet. Mit einem Minus von 28 Prozent auf 3,5 Milliarden Dollar ist der Gewinneinbruch jedoch trotzdem nicht so stark ausgefallen, wie zunächst befürchtet.

Hoffnungsträger Werbung

Auf der Umsatzseite ist Alphabet derweil weiterhin gut aufgestellt. Das Werbegeschäft läuft glänzend, nicht zuletzt dank der bei Werbekunden beliebten Youtube-Werbung. Auch die Werbeerlöse auf dem Smartphone-Markt können sich sehen lassen: Sie stiegen um 18 Prozent auf 22,7 Milliarden Dollar. Kein Wunder also, dass auch die Daumen der Analysten für Alphabet weiterhin nach oben zeigen.

Analysehaus Mizuho sagt "Buy"

James Lee, Aktienanalyst des Investmenthauses Mizuho, hat nun im Zuge seiner jüngsten Analyse die Alphabet-Aktie zum Kauf empfohlen und das Kursziel für das Papier auf 1.220 US-Dollar angehoben, was ein stattliches Aufwärtspotential rund 30 Prozent ausgehend vom aktuellen Kurslevel bedeutet. Das Unternehmen habe von Trends im Hinblick auf Online-Werbung profitiert und darüber hinaus auch von der Lücke bei der mobilen Monetarisierung im Vergleich zum PC-Segment. Das Analysehaus geht zudem davon aus, dass Alphabet weitere neue Einnahmeströme zufließen dürften. Sollte das Analysehaus recht behalten, könnte der jüngste Kursrücksetzer ein günstiger Einstiegszeitpunkt sein.

Weitere Analysten sehen Potential

Ein etwas differenzierteres Bild zeichnet der Aktienanalyst Samuel Kemp vom Investmenthaus Piper Jaffray. Kemp rät den Investoren weiterhin zu einer Übergewichtung der Alphabet-Aktien. Zwar erwartet der Analyst, dass die Kosten für die Kundenakquise von aktuell 11 Prozent bis 2020 auf 15 Prozent der Webseiten-Bruttoerlöse steigen werden - zumindest dann, wenn Alphabets mobiles Geschäft bis dato nicht an Tempo verliert. Doch gleichzeitig erklärte Kemp, dass diese Kosten nicht das langfristige Potential der Alphabet-Aktie überwiegen würden. Von Analystenseite bleibt Alphabet somit ein Kauf - mit Langfristpotential.Redaktion finanzen.net

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