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BILDSTRECKE - «First Dogs»: Mit Joe Biden findet die Tradition der präsidialen Haustiere eine Fortsetzung

Neue Zürcher Zeitung-Logo Neue Zürcher Zeitung 27.01.2021 Verena Tempelmann, Frank Sieber

Viel Getier hat das Weisse Haus schon bevölkert. Mit den Bidens sind jetzt wieder zwei Hunde eingezogen. Wir blicken zurück auf die treusten Begleiter der Präsidenten in den letzten Jahrzehnten.

Donald Trump ist für allerlei Einzigartigkeiten bekannt. Vieles davon wirkt auf irgendeine Weise irritierend und problematisch. Leicht nachzusehen ist ihm aber der Umstand, dass er der erste amerikanische Präsident in über hundert Jahren war, der in seiner Amtszeit kein Haustier besessen hat. Nicht ausgeschlossen, dass Trump einfach sicher sein wollte, die Hauptattraktion im Weissen Haus zu bleiben. Denn Haustiere von Leuten in so prominenter Position können es zu grosser Popularität bringen, auf sozialen Netzwerken beispielsweise.

Die Liste der Haustiere der amerikanischen Präsidenten ist eindrücklich, ein mittlerer Zoo: Esel, Papageien, Pferde, Alligatoren, Seidenraupen, Bären, Adler, Dachse, Schweine, Schlangen – was einem spontan an Getier einfällt, war auch schon im Weissen Haus. Vor allem natürlich Katzen und Hunde. Die Hunde dominieren auch unseren Rückblick auf Haustiere der amerikanischen Präsidentenfamilien in jüngerer Zeit. Angefangen mit den Begleitern des neuen Präsidenten Joe Biden.

Hier erkundet einer der beiden neuen «First Dogs» das präsidiale Terrain. Major heisst er und soll der erste Rettungshund im Weissen Haus sein.

Der Schäfer Champ – hier mit der First Lady Jill – ist der zweite Hund der Bidens. Er ist schon bei der Familie, seit Joe Biden 2008 zum Vizepräsidenten gewählt wurde.

Der hier im Februar 2010, geschützt vom fast schafartig wolligen Fell, die Freuden des Winters geniesst, ist Bo, treuer Gefährte der Obamas, die damals im Weissen Haus residierten.

Für Vergnügen war aber auch in der wärmeren Jahreszeit gesorgt, wenn Präsident Barack Obama Gelegenheit zum Spiel fand.

Auf diesem präsidialen Arrangement im Washingtoner Frühling posiert der Hund Buddy mit dem Herrchen Bill Clinton.

Zwei Wochen Ferien auf Martha’s Vineyard standen hier bevor, kurz nachdem der Präsident vor der Grand Jury eine unangemessene Beziehung zu Monica Lewinsky eingeräumt hatte. Die Familie folgt Buddy demonstrativ einträchtig zum Helikopter Marine One.

Im Blick des Secret Service ruhen Miss Beazley und Barney, die Hunde von George W. und Laura Bush.

Bei diesem Hund handelt es sich um Spot. Er stand ebenfalls unter der Obhut der Bushs und scheint hier etwas unentschlossen, ob dem Befehl des Präsidenten zu folgen sei.

Macht und Niedlichkeit dicht vereint. George W. Bushs Vater George Bush schreitet mit Millie und ihren Welpen über die South Lawn.

 ; Everett Collection / Imago © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung  ; Everett Collection / Imago

Keine Spur mehr von Kaltem Krieg: Russlands Präsident Boris Jelzin posiert im Juni 1992 mit Präsident George und First Lady Laura Bush vor dem Weissen Haus. Mit dabei Millie und Ranger.

Der Familienhund der Reagans hiess Rex. Hier begleitet er Präsident Ronald und First Lady Nancy im Januar 1989 auf der Reise zum letzten Aufenthalt in Camp David.

Auch Reagans Vorgänger Jimmy Carter und First Lady Rosalynn hielten einen Hund. Grits hiess er und wird hier vom Präsidenten nach der Rückkehr von der sonntäglichen Messe gekrault. (August 1978)

Im Zentrum der Macht liegt der Golden Retriever Liberty zu Füssen seines Herrchens Gerald Ford.

Aber dann wollte Liberty doch auch einmal raus und hielt sich dazu an die First Lady Susan Ford. (Oktober 1974)

Richard Nixon war ebenfalls Halter mehrerer Hunde. Hier führt er im Januar 1969 den Irish Setter King Timahoe vor.

Einen Schabernack musste sich im Dezember 1967 Lyndon B. Johnsons Hund gefallen lassen. Das Bild zeigt Yuki in Nikolaus-Aufmachung, als der Präsident den Christbaum der Nation zum Leuchten brachte.

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