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Der Elektro-Cinquecento kommt ziemlich fies daher

20 Minuten-Logo 20 Minuten vor 6 Tagen Thomas Geiger
Ein böser Blick und deutlich mehr Leistung: Abarth hat den 500e aufgepeppt. © Fiat Ein böser Blick und deutlich mehr Leistung: Abarth hat den 500e aufgepeppt.

Der Fiat 500e bekommt überall gute Noten – nun bekommt der Musterschüler auch Muskeln und einen bösen Blick. 

Dröhnende Motoren, quietschende Reifen, hoher Puls: Abarth steht für Lust und Leidenschaft. Doch war der Stachel des Scorpions im Markenlogo bislang immer mit Super Plus getränkt, gibt es nun einen Stromschlag, wenn im Frühling der Abarth 500e auf die Strasse stürmt. Verfügbar als geschlossenes Modell und als Cabrio gibt es den elektrischen Wirbelwind zunächst in einer besonders gut ausgestatteten Launch-Edition, die Schweizer Preise dafür sind noch nicht bekannt.

Power-Upgrade

Neben einem Design wie aus dem Fitness-Studio, einem fies anmutenden Scheinwerfer-Design und Sitzen mit mehr Seitenhalt bietet der Abarth vor allem mehr Power unter der Haube. Denn wo bislang bei 87 kW/118 PS Schluss war, spendiert Abarth dem 500er eine Spitzenleistung von 113 kW/154 PS und hebt das maximale Drehmoment auf 235 Nm an. In der Stadt ist er damit flotter als jeder Verbrenner und mit einem Sprintwert von sieben Sekunden nimmt er dem braven 500e der Mutter-Marke bis Tempo 100 zwei volle Sekunden ab. Das sollte man aber nicht zu oft tun, wenn man die gut 300 Kilometer Normreichweite aus der 42-kWh-Batterie holen will. Und Laden macht bei maximal 85 kW nur eingeschränkt Spass.

Kein Fiepen und Surren

Abarth hat übrigens nicht nur am Antrieb und am Auftritt gearbeitet, sondern auch am Klang. Denn ein ikonischer Sound ist für Markenchef Olivier Francois fest in der DNA der Dynamiker verankert. Deshalb gibts für die offiziellen Warntöne kein nüchternes Fiepen oder Surren, sondern leidenschaftliche Gitarren-Riffs. Und wem das nicht genügt, der kann einen Soundgenerator bestellen und mit dem künstlichen Röhren heisser Benziner in seligen Erinnerungen an alte Zeiten schwelgen.

Die bemüht Francois auch, wenn er den Wechsel in die neue Welt erklären will. Denn alles, was Abarth seit den Gründertagen je angetrieben habe, sei das Streben nach mehr Performance – und das erfülle der Wechsel zur E-Mobilität mehr denn je. «Der 500e hat das bessere Handling, beschleunigt besser und macht mehr Spass. Kurz: Er ist mehr Abarth als je zuvor.» Und wer ihm das nicht glaubt, den schickt Francois auf den Rundkurs auf dem Testgelände in Balocco: Dort nimmt der elektrische Wirbelwind dem bisherigen Top-Modell 695 pro Runde eine glatte Sekunde ab.

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