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Diese Themen waren dieses Jahr auf Tinder am beliebtesten

20 Minuten-Logo 20 Minuten 18.12.2020
Tinder wird auch während der Corona-Pandemie rege genutzt.  © Bereitgestellt von 20 Minuten Tinder wird auch während der Corona-Pandemie rege genutzt. 

Black Lives Matter, Tiger King und Gesichtsmasken: Darüber haben sich Tinder-Nutzer dieses Jahr besonders häufig ausgetauscht.

Die Dating-App Tinder hat ihre Statistiken über die Nutzer und deren Verhalten im Jahr 2020 bekannt gegeben. Dabei hat sich gezeigt: Gedatet wird nach wie vor – auch während der Corona-Pandemie. Die Dates finden momentan einfach eher online anstelle von offline in Bars oder Restaurants statt. Darüber hinaus zeigt der Rapport, welche Begriffe oder Trends in den Profilen der Nutzer dieses Jahr besonders häufig zu einem Dating-Erfolg – oder zumindest zu einem Match – geführt haben.

An erster Stelle steht die Abkürzung BLM. Sie steht für Black Lives Matter und kam vor allem nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd Ende Mai in den USA auf. Tatsächlich erschien die Bezeichnung dieses Jahr auf Tinder rund 55-mal öfter als in den vergangenen Jahren. So schrieben die Nutzer beispielsweise Sätze wie: «Wenn du BLM nicht unterstützt, passen wir nicht zusammen.»

Corona, Tiktok und Maske

Ebenfalls äusserst beliebt waren Anmachsprüche, die auf irgendeine Weise humoristisch mit der Corona-Pandemie umgingen. Wie Bild.de berichtet, gehören dazu beispielsweise Wortspiele wie «Let’s be like covid and catch each other» (Lass uns wie Covid sein und uns gegenseitig einfangen) oder «Wash your hands so you can hold mine» (Wasch deine Hände, damit du meine halten kannst).

Referenzen zu Tiktok waren dieses Jahr ebenfalls hoch im Trend. So wurde die Plattform rund achtmal häufiger erwähnt als zuvor. Nutzer schickten sich beispielsweise gegenseitig Tiktok-Videos zu oder erwähnten ihre Lieblingsvideos in ihrer Bio. Ein ebenso schlagfertiges Argument beim Flirting war die passende Maske. Denn das Emoji, welches eine Maske trägt, ist dieses Jahr eines der am häufigsten verschickten Emojis. Aber auch ohne Emojis war die Maske überall ein Thema. So soll es laut Tinder sogar Profile geben, auf welchen die Nutzer offenlegen, dass sie auch beim Sex eine Maske tragen würden.

Noch häufiger als das Mundschutz-Emoji wurde allerdings das Schulterzuck-Emoji verschickt. Dieses drückt wohl das allgemeine Gefühl gegenüber der Situation in diesem Jahr am besten aus.

Klima kein Thema

Gemeinsame Erlebnisse und Vorlieben verbinden rasch. So ist es kein Wunder, dass die Serie «Tiger King» dieses Jahr ebenfalls ein häufiges Gesprächsthema unter den Tinder-Nutzern war und es sogar unter die erfolgreichsten Themen des Jahres geschafft hat. Denn die Serie war dieses Jahr einer der grössten Netflix-Hits überhaupt. Ausserdem wurde das Wort «Vote» (Abstimmung) besonders häufig auf Tinder erwähnt. Dies erscheint angesichts der amerikanischen Präsidentschaftswahlen im November wenig erstaunlich.

Ein weiteres Zeichen der Zeit ist wohl, dass es auch das Videospiel Animal Crossing in die Tinder-Hitliste geschafft hat. Das Spiel erschien dieses Jahr und kam gerade rechtzeitig, um Menschen, die sich überall auf der Welt im Lockdown oder in Quarantäne befanden, zu unterhalten.

Musikalisch war vor allem das Lied «WAP» von Cardi B ein Thema auf der Datingplattform. Dies könnte wohl damit zusammenhängen, dass der Song Sex zum Thema macht, was zur Dating-App passt. Wie Bild.de festhält, ist es dieses Jahr auffällig, dass die Themen «Klima» und «Klimawandel» überhaupt nicht in der Tinder-Hitliste auftauchen. Die Sorgen der Nutzer lagen dieses Jahr wohl einfach woanders.

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