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Ein Auto, wie ein modernes Wohnzimmer: Der neue IONIQ 5

motor.at-Logo motor.at 23.02.2021 andrea.hlinka

Verschiebbare Mittelkonsole und in 18 Minuten auf 80 Prozent aufgeladen: Der IONIQ 5 lockt mit viel Komfort und neuester Technik.

© Hyundai

"Ein Lebensstil ohne Grenzen", das ist die Richtung, die Hyundai mit dem neuen und soeben präsentierten IONIQ 5, einschlagen möchte. Damit trifft Hyundai eindeutig den Zeitgeist. Tatsächlich hat das erste Modell der neuen Hyundai Subbrand IONIQ, die sich auf batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) spezialisiert hat, einige bemerkenswerte Eigenschaften. Darunter: Eine Mittelkonsole, die sich in den Fonds verschieben lässt. Ein nahtloses Dual-Cockpit, mit einem12.3-Zoll-Infotainment-Bildschirm und digitalen Armaturen. An einer 350-kW-Schnellladestation kann der IONIQ 5 in nur 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent schnellgeladen werden. Ein Außenanschluss, der anderen Geräten, etwa E-Bikes, bis zu 3,6 kW Leistung liefert - auch dann, wenn das Fahrzeug nicht in Betrieb genommen worden ist. Das alles basiert auf der neuen Electric-Global Modular Platform von Hyundai. 

Leistung

Der IONIQ 5 kommt in zwei Batterieoptionen (58 kWh bzw. 72,6 kWh) und zwei Antriebsvarianten (2WD / 4WD), entweder mit einem Heckmotor oder mit Front- und Heckmotor, auf den Markt. Alle Varianten ermöglichen eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h (abgeregelt).

An der Spitze der Elektromotorenreihe steht eine Allradantriebsoption (AWD) in Kombination mit der 72,6-kWh-Batterie, die eine kombinierte Leistung von 225 kW und 605 Nm Drehmoment erzeugt. In dieser Konfiguration kann der Sprint von 0-100 km/h in in 5,2 Sekunden absolviert werden. Kombiniert man die 58-kWh-Batterie mit dem Allradantrieb, erreicht man die 100 Km/h Grenze in 6,1 Sekunden.

Die Variante mit dem 160-kW-Heckmotor liefert 350 Nm Drehmoment und Heckantrieb (2WD). In Verbindung mit der 72,6-kWh-Batterie kann diese Einheit in 7,4 Sekunden von 0-100 km/h beschleunigen.

Auf 80 Prozent in 18 Minuten

Die Electric-Global Modular Platform (E-GMP) des IONIQ 5 unterstützt sowohl 400 V- als auch 800 V-Ladeinfrastrukturen. Die Plattform bietet standardmäßig beide Möglichkeiten, ohne das zusätzliche Komponenten oder Adapter erforderlich sind. Das Multi-Charging-System ist eine weltweit erstmals patentierte Technologie, die den Motor und den Wechselrichter betreibt, um 400 V auf 800 V zu erhöhen und so eine stabile Ladekompatibilität zu gewährleisten. An einer 350-kW-Schnellladestation kann der IONIQ 5 in nur 18 Minuten von 10 auf 80 Prozent schnellgeladen werden. IONIQ 5-Nutzer müssen das Fahrzeug nur fünf Minuten lang aufladen, um eine Reichweite von 100 km nach WLTP zu erzielen.

Darüber hinaus wartet der IONIQ 5  mit einer Vehicle to Load (V2L)-Funktion auf. Damit können verschiedene elektrisch betriebene Fahrzeuge und Geräte, wie z.B. Elektrofahrräder, Scooter oder Campingausrüstung, während der Fahrt oder Vorort aufgeladen werden. Die V2L-Funktion kann bis zu 3,6 kW Leistung liefern. Der Anschluss befindet sich unter den Sitzen der zweiten Reihe und kann genutzt werden, sobald das Fahrzeug in Betrieb genommen wurde. Ein weiterer V2L-Anschluss befindet sich neben dem Ladeanschluss an der Fahrzeugaußenseite. Mit Unterstützung eines Konverters können so elektrische Geräte geladen werden. Der Außenanschluss liefert auch dann Strom, wenn das Fahrzeug nicht in Betrieb genommen worden ist.

 

Design

Mit dem IONIQ 5 will Hyundai seine 45-jährige Geschichte huldigen und eine Verbindung in die Zukunft herstellen. So erinnert der Neue an das erste Serienfahrzeug von Hyundai, den Pony. Dabei ist er der erste Elektro-CUV (Crossover Utility Vehicle) der Südkoreaner. Versenkte Türgriffe und moderne parametrische Pixel-LED-Lichter an Front und Heck prägen das glatte Erscheinungsbild. Das Parametric Pixel Designthema wird auch bei den Reifen aufgegriffen, die erstmalig bei einem Hyundai Elektrofahrzeug, mit einem 20-Zoll-Durchmesser angeboten werden.  

Auch mit seinen Maßen kann der IONIQ 5 glänzen: Mit einer Länge von 4.635 mm, einer Breite von 1.890 mm, einer Höhe von 1.605 mm und einem Radstand von 3.000 mm bietet der IONIQ 5 ein komfortables Raumangebot.

Maximal komfortabel soll auch der Innenraum sein: Die „Universal-Insel“, eine bewegliche Mittelkonsole, die sich bis zu 140 mm zurückschieben lässt, prägt diesen. Diese Konsole soll, zusammen mit dem ebenen Boden des Fahrzeugs, mehr Bewegungsfreiheit ermöglichen. 

Das optionale Panoramadach des IONIQ 5 verleiht dem Innenraum ein Gefühl von Offenheit, da der Dachhimmel des IONIQ 5 aus einer einzigen großen Glasfläche ganz ohne Stützmaterialien besteht. Dieses Solardach unterstützt die elektrische Energiequelle des Fahrzeugs, indem es die Energie aufnimmt und an das Batteriepaket weiterleitet, wodurch die Kraftstoffeffizienz verbessert wird. Das Solardach kann auch die Entladung der Batterie verhindern und für zusätzliche Reichweite sorgen.

Head-up-Display mit AR-Technologie

Zum ersten Mal in einem Hyundai verfügt der IONIQ 5 über ein fortschrittliches Head-Up-Display (HUD) mit wählbaren Augmented-Reality-Funktionen (AR), das die Windschutzscheibe in einen Bildschirm verwandelt. Das HUD nutzt AR-Technologie, um relevante Informationen wie Navigation, Assistenzsystem und die Umgebung des Fahrzeugs in die Sichtlinie des Fahrers auf die Windschutzscheibe zu projizieren.

Preis und Konkurrenz

Die Preisliste des IONIQ 5 für Österreich wird in der in der Woche ab 8. März veröffentlicht. Die ersten Fahrzeuge treffen voraussichtlich im Sommer 2021 bei den österreichischen Hyundai-Händlerpartnern ein.

Mit dem IONIQ 5 kann Hyundai dem VW ID.4 Paroli bieten. 

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