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Grossflächige Unwetterwarnung in Frankreich – weiterer Regen erwartet

Neue Zürcher Zeitung-Logo Neue Zürcher Zeitung 15.09.2021

Nach einem heftigen Unwetter in Südfrankreich wird weiterer Regen erwartet. Für 13 Departements gibt es für Mittwoch eine Unwetterwarnung. Teils sind Schulen geschlossen.

In der Präfektur Nîmes werden zwei Menschen vermisst. Teile der Städte sind komplett überflutet. @dques82 / Reuters © Bereitgestellt von Neue Zürcher Zeitung In der Präfektur Nîmes werden zwei Menschen vermisst. Teile der Städte sind komplett überflutet. @dques82 / Reuters

(dpa)/cov. In Teilen Südfrankreichs werden am Mittwoch erneut grosse Regenmassen erwartet, während die Aufräumarbeiten nach einem heftigen Unwetter am Vortag noch andauern. Es wurde eine Unwetterwarnung der zweithöchsten Stufe Orange für 13 Departements ausgesprochen.

Im am Dienstag bereits betroffenen Departement Gard sollten am Mittwoch alle Schulen geschlossen bleiben. Etliche Strassen waren blockiert und Ortskerne von Wasser überflutet. Wie «Le Parisien» berichtet, wurde eine zuvor vermisste Person unverletzt geborgen. Ein Blitzschlag traf einen Arbeiter und verletzte ihn leicht.

Bis in die Nacht waren Räum- und Reinigungsfahrzeuge auf der Autobahn A9 zwischen Nîmes und Montpellier im Einsatz, um die von Geröll und Wassermassen zeitweise blockierte Verbindung wieder befahrbar zu machen. Zunächst auf einer Spur fuhr der aufgestaute Verkehr ab. Die Reparaturarbeiten an Bahngleisen werden nach Angaben des Betreibers SNCF teils bis zum Wochenende dauern.

Innenminister Gérald Darmanin hatte die betroffene Region am Abend aufgesucht und Unterstützung zugesichert. Zeitnah solle der Katastrophenfall festgestellt werden, dies hilft den Betroffenen unter anderem bei der Abwicklung von Schäden über die Versicherung. «Ich sichere den Bewohnern, die von dem Unwetter betroffen sind, alle meine Unterstützung zu und rufe in den nächsten Tagen zu grösster Vorsicht auf», sagte der Minister. 900 Feuerwehrleute und Zivilschutzhelfer seien in der Region zu 450 Einsätzen ausgerückt.

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